Seine Mama wollte nicht, dass er Fußballer wird

Dieser süße Fratz ist Weltmeister! DFB- und FCB-Star öffnet privates Fotoalbum

EM 2016, Jerome Boateng
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Jerome Boateng öffnet sein ganz privates Fotoalbum.
EM 2016, Jerome Boateng
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Glückliche Jugend trotz der Scheidung seiner Eltern: Jerome mit seiner Schwester Avelina, die inzwischen als Tänzerin arbeitet.
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„Jerome mochte Borussia Dortmund besonders gern – weil da so viele Farbige gespielt haben. Und er liebte Fischstäbchen“, verrät Papa Prince Boateng.
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„Von seiner Mama Nina hat er die Zurückhaltung, von mir das Temperament“, berichtet der Papa.
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Jerome Boateng öffnet sein ganz privates Fotoalbum.

München - In der tz öffnet Weltmeister Jerome Boateng sein ganz privates Fotoalbum!

Man kennt ihn als den wohl besten Innenverteidiger auf dem Globus. Jerome Boateng (27) – kompromisslos, spielstark und auch neben dem Platz ein Hingucker. Am Sonntag will er zu Deutschlands EM-Start den Ukrainern den Zahn ziehen. Vorher aber zeigt die tz Boateng so, wie er in der Öffentlichkeit noch nie zu sehen war – als süßes Kind, das keiner Fliege etwas zuleide tun konnte.

Er wird all diese hübschen, kleinen Anekdoten niemals vergessen. Prince Boateng sitzt in der Berliner Szene-Bar New York, öffnet für die tz das private Fotoalbum und bekommt leuchtende Augen. „Jerome konnte schon als kleines Kind niemals still sitzen“, erzählt der 63 Jahre alte Ghanaer. „Er wollte immer in Bewegung sein. Wir hatten einen Plastikball – wenn du den hingelegt hast, hat er sofort geschossen. Aber noch lieber hat er getanzt, zu der Musik von Michael Jackson. Die lief den ganzen Tag bei uns.“

Jerome und seine Kindertage. Eine glückliche Zeit, trotz der Trennung seiner Eltern im Jahre 1993. Damals war der heutige Bayern-Star vier Jahre alt. „Ihn hat das sehr getroffen“, erinnert sich Papa Prince. „Aber es hat ihm geholfen, dass Nina und ich uns immer gut verstanden haben. Das ist bis heute so.“ Und wie war er so, der kleine Jerome? „Aus Zucker!“, sagt der Papa und verrät ein Geheimnis: „Jerome mochte damals Borussia Dortmund besonders gern – weil da mit Tanko, Julio Cesar und Amoroso so viele Farbige gespielt haben. Und er liebte Fischstäbchen!“

Was aber hat Jerome von seinen Eltern geerbt? „Von seiner Mama die Zurückhaltung, von mir die Athletik und das Temperament.“ Am Ende aber setzte sich sein Sohn ganz allein durch. „Seine Mama war nicht begeistert davon, dass er Fußballprofi werden wollte“, erzählt Prince Boateng. „Aber Jerome sagte: Mama, lass es mich ein Jahr versuchen. Dann sehen wir ja.“

Hat sich gelohnt. Boateng, eine echte Marke des Weltfußballs. Für seine Eltern aber bleibt er immer der Kleine.

Simon Braasch

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