Das Achtelfinale bei der EURO 2016 steht

EM-Ticker: Albanisches Team bekommt zuhause Mega-Empfang

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Tausende Fans bereiteten dem albanischen Team einen würdigen Empfang.

München - Der erste spielfreie Tag bei der EM 2016. Aber alle Achtelfinal-Begegnungen stehen nun fest. Alle Infos vom Donnerstag finden Sie in unserem Live-Ticker.

Update vom 27. Juni 2016: Heute stehen die letzten Spiele im Achtelfinale der EM 2016 an - dabei wird auch ermittelt, wer am Samstag gegen Deutschland antritt. Wir berichten den gesamten Tag über im EM-Live-Ticker.

EM 2016: Der Ticker vom Donnerstag

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1.40 Uhr: Damit verabschieden wir uns an dieser Stelle. Morgen ist der zweite spielfreie Tag bei der EM 2016, bevor es am Samstag dann mit den Achtelfinals losgeht. Allen Nachtschwärmern sei an dieser Stelle noch unser Ticker zum Ergebnis des Brexit-Votums ans Herz gelegt. Schließlich ist England ja auch bei dieser EM noch dabei.

23.20 Uhr: Wenn von dieser EM nur die Fans von Irland in Erinnerung bleiben, es wäre nicht schade drum. Hier der neueste Streich der Anhänger der "Boys in Green": Sie feiern die französischen Polizisten, die seit Wochen unter Volldampf arbeiten. Dafür einen großen Daumen nach oben!

21.50 Uhr: Albaniens Fußball-Nationalteam ist nach dem Vorrunden-Aus bei der Fußball-Europameisterschaft von tausenden Fans in Tirana begeistert empfangen worden. Die Mannschaft von Nationalcoach Gianni De Biasi wurde am Donnerstag bei der Ankunft in der Heimat noch am Rollfeld von Ministerpräsident Emi Rama über einen roten Teppich geleitet.

20.49 Uhr: Die Vorrunde ist beendet, nun ist Zeit sich auszuruhen - und sich die Statistiken anzuschauen. Und siehe da: Die deutsche Nationalmannschaft ist bei vielen Erhebungen ziemlich gut mit dabei!

19.54 Uhr: Was den Rasen angeht, hat Deutschland im EM-Achtelfinale gegen die Slowakei einen Vorteil. Am Donnerstagabend war eine niederländische Firma mit dem Austausch des zuvor so harsch kritisierten Untergrunds im Stade Pierre Mauroy beschäftigt - und die Niederländer sind der DFB-Delegation bestens bekannt. Denn dasselbe Unternehmen, das von der UEFA mit dem Rasenwechsel in Lille beauftragt wurde, hatte auch die Fußballfelder des DFB im EM-Trainingslager im Ascona mit ihrem Grün ausgestattet. Am Sonntagabend (18.00 Uhr) werden Sami Khedira und Co. also auf nahezu identischem Untergrund auflaufen.

Bis spätestens Mitternacht sollten alle Arbeiten abgeschlossen sein, sagte ein UEFA-Sprecher. „Der neue Platz wird direkt bespielbar sein“, sagte ein Mitarbeiter der Firma der Nachrichtenagentur AP. Sechs mit Rasen und anderen Materialien vollgepackte LKW waren demnach von den Niederlanden in die französische Stadt entsandt worden.

19.17 Uhr: Spanien demonstriert vor dem Achtelfinal-Kracher gegen Italien bei der Fußball-EM ungebrochenes Selbstbewusstsein. „Diese Niederlage wird uns stärker machen. Wir werden die Dinge korrigieren, die wir gegen Kroatien falsch gemacht haben. Da bin ich mir total sicher“, sagte Außenverteidiger Juanfran bei einer Pressekonferenz des Titelverteidigers vor dem Training am Donnerstagabend in Saint-Martin-de-Ré.

Während die Italiener am Tag nach der 0:1-Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen Irland trainierten, hatte Spaniens Trainer Vicente del Bosque seinen Profis nach dem 1:2 gegen Kroatien frei gegeben. „Wir haben bisher drei Spiele gemacht und waren die meiste Zeit überlegen“, sagte Juanfran. „Man hat die Niederlage übermäßig dramatisiert.“

18.55 Uhr: Marouane Fellaini, Gareth Bale oder Kingsley Coman fallen auf bei dieser EM. Schon allein wegen ihrer Frisuren. Ein Münchner Coiffeur schaut den Stars genau auf den Schopf.

18.30 Uhr: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird später als geplant zum EM-Achtelfinale nach Lille reisen. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw bestreitet das Abschlusstraining für die Partie gegen die Slowakei am Samstag noch auf dem Trainingsplatz des Basisquartiers in Évian-les-Bains. Darüber informierte der DFB am Donnerstag. Der Europäische Fußball-Verband UEFA hatte in Lille kurzfristig den alten ramponierten Rasen gegen einen neuen austauschen lassen und strich die deutsche Übungseinheit im Stade Pierre Mauroy. „Dass wir nun das Abschlusstraining hier noch absolvieren werden und nicht in Lille, ist aus unserer Sicht kein Nachteil“, wird Bundestrainer Löw auf der DFB-Homepage zitiert.

Entsprechend wird der DFB-Tross am Samstag erst um 16.00 Uhr in den Norden Frankreichs aufbrechen. Die Abschluss-Pressekonferenz mit dem Bundestrainer findet dann um 19.45 Uhr in Lille statt. Die Partie gegen die Slowaken wird am Sonntag um 18.00 Uhr angepfiffen.

17.44 Uhr: 

Die britische Polizei hat auf der Suche nach Hooligans Fotos von 73 englischen Fußball-Fans veröffentlicht, die in die Ausschreitungen bei der EM in Marseille verwickelt gewesen sein sollen. Die Fußball-Sondereinheit UKFPU rief am Donnerstag ebenfalls dazu auf, Fotos oder Videos der Krawalle vor der Partie gegen Russland in der südfranzösischen Stadt am 11. Juli zu übergeben.

Die Angriffe von 150 „überbrutalen“ russischen Hooligans auf englische Anhänger seien „in einem Ausmaß, den wir für viele Jahre nicht mehr gesehen haben, teilte das National Police Chiefs' Council mit. Zwei von zuvor insgesamt 14 betroffenen englischen Fans seien mit schweren Verletzungen immer noch im Krankenhaus.

17.20 Uhr: Wales-Topspieler Gareth Bale erwartet im Achtelfinale der Fußball-EM gegen Nordirland ein „typisch britisches Spiel“. Zwei Tage vor dem zweiten Nachbarschafts-Duell am Samstag in Paris sagte der dreifache EM-Torschütze in Dinard: „Wir kennen sie gut, aber sie kennen uns auch. Wenn wir die Leistung vom Russland-Spiel abrufen, haben wir eine gute Chance.“

16.36 Uhr: Bastian Schweinsteiger musste sich bislang bei der EM als Teilzeitarbeiter verdingen. Das ist dem DFB-Kapitän deutlich zu wenig. Er ist mit seiner Reservistenrolle unzufrieden und scharrt schon mit den Hufen. Jetzt ist Bundestrainer Jogi Löw gefordert.

16.11 Uhr: Tschechien will trotz des EM-Aus in Frankreich weiter mit Nationaltrainer Pavel Vrba arbeiten. Der frühere Trainer von Viktoria Pilsen habe sein volles Vertrauen, sagte Verbandspräsident Miroslav Pelta am Donnerstag in Prag. Es sei sein „absolutes Interesse“, dass Vrba die Mannschaft in die anstehende Qualifikation für die WM 2018 führt. „Die Mannschaft hat funktioniert, das Einzige, was wir nicht gemeistert haben, war das Spiel gegen die Türkei“, kommentierte Pelta das Abschneiden des Teams. Für Tschechien war es das schlechteste EM-Ergebnis überhaupt.

15.47 Uhr: Oweia, da sitzt der Frust über das Aus bei der EM 2016 offenbar sehr tief. Nachdem Italien kurz vor Schluss das Unentschieden gegen Irland aus der Hand gab, muss die Türkei vorzeitig nach Hause fahren. Den Unmut der Türken bekam auch die "Squadra Azzurra" zu spüren: „Italien, du hast uns verbrannt“, titelte die Zeitung „Fanatik“ in gewohnt martialischer Manier. Noch deutlicher fiel die Schelte im Internet aus. Erboste User forderten dazu auf, in Zukunft „in unserem Land keine Pizza mehr zu essen“ oder „italienische Marken“ zu boykottieren.

15.13 Uhr: Wegen massiver Anfeindungen und Beleidigungen gegen sich und seine Familie in den sozialen Medien hat der türkische Nationaltrainer Fatih Terim Strafanzeigen gegen 21 Personen gestellt. Dies berichten türkische Medien am Donnerstag. Zudem beantragte der 62-Jährige die Löschung der jeweiligen Kommentare bei Twitter und Instagram, die sich gegen ihn, seine Tochter Buse und seinen Schwiegersohn Volkan Bahcekapili gerichtet hatten.

14.23 Uhr: Der schon jetzt legendäre Kommentar im isländischen Fernsehen (siehe 6.15 Uhr) beim Spiel gegen Österreich schlägt noch immer hohe Wellen im Internet. Den positiven Ausraster kann man auch so interpretieren - eine süffisante Anspielung auf das Spiel Österreich gegen Deutschland bei der WM 1978 (3:2), als der österreichische Reporter Edi Finger den Sieg der Ösis mit diesen drei Worten feierte:

14.20 Uhr: Alle jubeln über Island, aber Mitleid mit den Österreichern hat kaum einer. Dabei waren die Alpenrepublikler so ambitioniert nach Frankreich gereist. Nationalmannschaftskapitän Christian Fuchs hat sich nach jetzt gegen negative Stimmung und Schwarzmalerei gewehrt. „Natürlich sind wir alle enttäuscht“, sagte der frühere Schalker Bundesliga-Profi. „Aber man darf nicht alles negativ sehen. Wir müssen das aufarbeiten, aber möglichst schnell auch abhaken und in der WM-Qualifikation wieder angreifen. Wir sind unseren eigenen Ansprüchen nicht gerecht geworden und müssen uns an der eigenen Nase packen. Wir wissen, dass wir zu mehr imstande sind.“

14.13 Uhr: Noch ein Zusatz zur Info von 14.07 Uhr: Eine kollektive Turnier-Blamage erlebten nämlich die Teams aus der Qualifikationsgruppe von Österreich. Für alle drei Mannschaften, die es aus der Gruppe zur EM geschafft hatten, ist das Turnier bereits vorbei. Russland, das Gastgeberland der WM 2018, sowie Österreich und die Schweden um Superstar Zlatan Ibrahimovic reisen alle als Tabellenletzte ihrer Gruppen und mit jeweils nur einem Punkt aus Frankreich ab.

14.07 Uhr: Für die verpasste EM-Qualifikation von Arjen Robben und Co. mussten die Niederländer bereits viel Spott und Häme einstecken. Das Ende der Gruppenphase des Turniers streut den Holländern nun auch noch Salz in die Wunde. Denn selbst die Teams, gegen die sich die Niederlande in der Qualifikation nicht durchsetzen konnte - Tschechien und die Türkei -, sind schon in der Vorrunde ausgeschieden. Einzig Island hat es ins Achtelfinale geschafft. Die unbequeme Wahrheit: Das EM-Aus der Holländer ist scheinbar verdient.

14.02 Uhr: Ganz schön heiß draußen. Entschuldigung, liebe User, aber der Anblick dieser Bilder wird vermutlich keine Abkühlung bringen ... ;)

Von sexy bis skurril: Fan-Fotos von der EM 2016

13.48 Uhr: In der Türkei sind sie derzeit nicht sonderlich gut zu sprechen auf Italien. Tja, aufgrund der Niederlage der "Squadra Azzurra" gegen Irland schnappten die "Boys in Green" den Türken ja auch das letzte Achtelfinalticket vor der Nase weg. Ex-Nationaltrainer Ersun Yanal wettert im TV: "Italiens Verhalten ist meiner Meinung nach verantwortungslos und nicht korrekt. Im Fußball geht es nicht nur um den Sieg, man muss auch gerecht sein." Er weiß aber auch: "Trotzdem liegt die Schuld natürlich in erster Linie nicht bei Italien, sondern bei uns." Die Zeitungen in der Türkei titelten "Italien hat uns verbrannt" oder "Italien hat für die Niederlage alles getan". Vielleicht sollte der Ex-Europameister mal ein paar tausend Pizzen gen Bosporus schicken - so als Friedensangebot.

13.29 Uhr: Das DFB-Spiel am Sonntag gegen die Slowakei ist noch nicht ausverkauft. Wer in Lille dabei sein will, muss sich aber ranhalten. Denn die Resttickets werden heute ab 14 Uhr auf der offiziellen EM-Homepage verkauft. Da die Karten nach dem Motto "first come, first serve" vergeben werden, rät der DFB, sich schon ab 13.45 Uhr auf der Ticketseite anzumelden, um sich frühzeitig in die Verkaufsschlange einzureihen.

13.07 Uhr: Ein Lagebericht aus Evian, dem Standort der deutschen Nationalmannschaft. Heute ist Ruhetag, doch die Spieler wissen sich zu beschäftigen.

12.50 Uhr: Für alle, die es sich immer noch nicht eingeprägt haben. So sieht der Turnierbaum aus:

12.40 Uhr: Der aus der schwedischen Nationalmannschaft zurückgetretene Zlatan Ibrahimovic hat sich über seine Facebook-Seite bei seinen Fans verabschiedet.

Seine Zeilen in der deutschen Übersetzung: "Ich kam aus diesem Ort, genannt das 'Ghettto Rosengård', eroberte Schweden und machte es zu meinem Land. Auf meine Weise. Ich bin Schweden. Ein großes Dankeschön an das schwedische Volk - ohne dich wäre ich niemals in der Lage gewesen, meine Träume zu erfüllen. Du wirst für immer in meinem blau-gelben Herzen bleiben. Ich liebe dich."

12.37 Uhr: Neben der Türkei ist auch Albanien als schlechtester Gruppendritter dieser EM ausgeschieden. So mancher Spieler ist etwas enttäuscht über den komplizierten Modus und unterstellt Wettbewerbsverzerrung. Dennoch haben die Nationalspieler in ihrer Heimat jetzt Heldenstatus.

12.29 Uhr: Und nochmal Island: So haben die Insulaner in der Heimat den historischen Einzug ins EM-Achteflinale erlebt.

12.02 Uhr: Island begeistert bei der EM - aber was weiß man eigentlich über das kleine Land im Norden des Atlantiks? Hier ein paar Daten:

11.50 Uhr: Frankreich schwärmt von den irischen Fans - auch vor dem direkten Duell im Achtelfinale der Heim-EM. „Die irischen Fans haben bei der Euro schon gewonnen“, schrieb die Zeitung Le Parisien am Donnerstag. Das französische Sportblatt L'Équipe hatte sich tags zuvor bereits über zwei Seiten den Anhängern von der Grünen Insel gewidmet. „In den Städten singen sie, trinken und tanzen, und wenn sie gehen, hinterlassen sie ein Lächeln.“

An diesem Sonntag (15 Uhr) werden die Iren im Stade de Lyon ihre Mannschaft gegen die Franzosen antreiben. Erst recht, nachdem es vor rund sieben Jahren zu einem Skandal im WM-Playoff-Rückspiel gekommen war und die Iren nach einem nicht geahndeten Handspiel von Thierry Henry die WM in Südafrika verpasst hatten.

Frankreichs ehemaliger Nationalspieler Paul Le Guen warnte: „An einem schlechten Tag kann man gegen sie ausscheiden.“ 

11.29 Uhr: Wir haben elf Erkenntnisse der bisherigen EM zusammengetragen. Eine davon: Holland fehlt!

11.06 Uhr: Für die schwedischen Medien war der Schuldige am EM-Ausscheiden der Nationalmannschaft Schiedsrichter Felix Brych (München), der bei der 0:1 (0:0)-Niederlage gegen Belgien beim Stand von 0:0 ein Tor von Schwedens Superstar Zlatan Ibrahimovic aberkannt hatte.

Unmittelbar vor dem Treffer in der 63. Minute hatte Brych auf "hohes Bein" von Schwedens ehemaligem HSV-Stürmer Marcus Berg erkannt und abgepfiffen. Für die Zeitung Aftonbladet war dies eine klare Fehlentscheidung: "Schweden tobt gegen Schiedsrichter Felix Brych wegen des aberkannten Treffers", schrieb das Blatt.

Expressen titelte sogar: "Die Welt tobt!" Die eher nüchterne Zeitung Dagens Nyheter urteilte: "Eine Schiedsrichter-Entscheidung, die Schweden das Weiterkommen gekostet hat".

Unterstützung bekamen die Skandinavier aus dem Nachbarland Norwegen. Die ehemalige norwegische Nationalspielerin Lise Klaveness urteilte als TV-Expertin des staatlichen Senders NRK: "Das war eine skandalöse Entscheidung!"

10.44 Uhr: Die deutschen Singlefrauen haben entschieden, wer für sie die drei sexiesten Fußballer bei der EM sind. Und siehe da: Platz 1 und 3 gehen an deutsche Spieler - daheim schmeckt's halt immer noch am besten ... Nur auf den 2. Platz hat sich ein anderer gedrängelt. Cristiano Ronaldo ist es aber nicht. Hier geht's zur Liste.

10.25 Uhr: Österreichs Fußball-Ikone Hans Krankl hat nach dem frühen Aus bei der Europameisterschaft kein gutes Haar an der Nationalmannschaft seines Landes und am Schweizer Coach Marcel Koller gelassen. "Bei keiner EM bisher war es so einfach, weiterzukommen. Und wir hatten die Chance dazu. Dass wir sie nicht nutzen konnten, ist eine Katastrophe", kritisierte der ehemalige Weltklasse-Stürmer nach der entscheidenden 1:2 (0:1)-Niederlage gegen Island in seiner Kolumne für die Zeitung Österreich.

Vor allem Koller bekam von Krankl verbale Hiebe: "Die Aufstellung war mir ein Rätsel", schrieb der "Held von Cordoba", der bei der WM 1978 in Argentinien zwei Treffer zum legendären 3:2-Sieg über Deutschland beigesteuert hatte.

"Warum begannen wir plötzlich mit acht Defensivspielern?", fragte Krankl. Erst durch die spätere Hereinnahme der Offensivkräfte Marc Janko und des Torschützen Alessandro Schöpf vom Bundesligisten Schalke 04 sei Österreichs Spiel ins Rollen gekommen, "weil wir die Isländer total in die Defensive drängten". Krankls ernüchterndes Fazit lautete: "Schade um diese Chance."

10.16 Uhr: Gute Nachrichten von Jerome Boateng. Der angeschlagene Verteidiger ist optimistisch, dass es für ihn bis zum Slowakei-Spiel am Sonntag reichen wird.

10.08 Uhr: Neues zu unserem isländischen Kommentatoren-Freund. Es gibt nämlich auch ein Video, auf dem der gute Mann - Guðmundur Benediktsson sein Name - zu sehen ist.

9.55 Uhr: Kann das sein? Nach einem Interview von Haris Seferovic mit dem Schweizer Fernsehen blühten bei den Medienvertretern die Spekulationen, dass der Nationalstürmer der Eidgenossen vor einem Wechsel zum Bundesligisten Borussia Dortmund steht. Das ließ zumindest die vermeintliche Aussage des Profis vermuten, wonach er zwar in Frankfurt immer spielen könne, nun aber die „Europa League und Champions League mit Dortmund“ in Angriff nehmen wolle. Der Schweizer Fußballverband war via Twitter eiligst um Klarstellung bemüht: „Liebe Medien, Haris #Seferovic sprach im SRF-Interview nicht von Dortmund, sondern von „mehr dobbe“, Schweizerdeutsch für „weiter oben“.

9.40 Uhr: Zurück zum Eintrag von 6.15 Uhr: Mittlerweile gibt es die deutsche Übersetzung des isländischen Kult-Kommentators, wie er das 2:1 gegen die Österreicher abfeierte. Selbst beim alleinigen Lesen bekommt man Gänsehaut.

9.05 Uhr: Wir hatten gestern vermeldet, wie Cristiano Ronaldo das Mikrofon eines TV-Reporters in einen See warf. Zumindest dachten das alle. Aber offenbar landete das Mikro gar nicht im Wasser, wie die Bilder hinter diesem Link zeigen ... ;)

8.46 Uhr: Jetzt ist endlich K.O.-Phase. Das bedeutet: Ab sofort sind auch wieder Verlängerung und Elfmeterschießen möglich. Die Lotterie vom Punkt aus wurde übrigens von einem bayerischen Schiedsrichter erfunden.

8.25 Uhr: Der frühere Bundesligaprofi und ehemalige Co-Trainer Albaniens, Altin Lala, empfindet nach dem verspäteten Vorrunden-Aus seines Landes bei der EM kaum Enttäuschung. „Nein, überhaupt nicht. Der Stolz überwiegt. Wir waren das erste Mal dabei und haben ein Spiel gewonnen. Das zählt. Es war insgesamt sehr schön“, sagte Lala der Deutschen Presse-Agentur.

„Ein fantastisches Kapitel des albanischen Fußballs geht zu Ende, nachdem wir aufgrund der Tordifferenz ausgeschieden sind“, schrieb der albanische Premierminister Edi Rama auf seiner Facebook-Seite und versprach dem albanischen Team einen feierlichen Empfang in Tirana. Zuvor hatte er bereits angekündigt, die Nationalspieler mit Diplomatenpässen auszustatten. „Albanien hat sich über den Fußball hervorragend nach außen verkauft. Da wollte der Präsident als Dankeschön etwas zurück geben“, erläuterte Lala, der noch während der Qualifikation Assistent von Chefcoach Gianni De Biasi gewesen war.

8.14 Uhr: Wir haben zwei Sprüche von Irlands Nationaltrainer Martin O'Neill nach dem Einzug der "Boys in Green" ins Achtelfinale aufgeschnappt:

„Frankreich? Leicht.“

(O'Neill nach dem 1:0-Sieg gegen Italien über den Achtelfinal-Gegner Frankreich)

„Auch wenn ich nicht so aussehe, aber ich bin absolut glücklich.“

(O'Neill nach dem 1:0-Sieg gegen Italien und dem Einzug ins EM-Achtelfinale)

7.56 Uhr: Und die deutsche Nationalmannschaft so? Die hat nochbis Freitag frei und kann entspannen.

7.40 Uhr: Ungarns Keeper Gabor Kiraly ist mit 40 Jahren der älteste Spieler der EM - und durch den Achtelfinal-Einzug der Magyaren weiterhin im Turnier. In der Nachspielzeit des Spiels gegen Portugal bestach Kiraly mit einer sehr coolen Aktion.

7.18 Uhr: Die englische Nationalmannschaft gibt sich trotz des bevorstehenden harten Wegs durch die K.o.-Runde bei der EM gelassen. Er sehe keinen Favoriten auf den Titel, erklärte Ersatz-Kapitän Gary Cahill vor Beginn der Achtelfinals am Wochenende. „Es gibt sicherlich Teams, die mich beeindruckt haben, aber ich denke, dass Turnier ist komplett offen“, sagte der Innenverteidiger. „Du siehst die Franzosen, Spanier und Deutschen, die immer da sind, aber gibt es ein Team, das vorneweg marschieren wird? Ich denke nicht. Jeder kämpft um Leben und Tod, also ist es sehr schwer.“

7.03 Uhr: Durch das Aus der Schweden ist die Nationalmannschafts-Karriere von Zlatan Ibrahimovic nun beendet. Zum Abschied hat der Superstar noch einmal einen Spruch rausgehauen. Und die Fans nehmen Abschied:

6.41 Uhr: Belgiens in der Kritik stehende Trainer Marc Wilmots hat mit Genugtuung auf den Achtelfinaleinzug seines Teams bei der Fußball-EM in Frankreich reagiert. "Manche haben gesagt, wir sind tot. Aber wir sind wieder in der Spur", erklärte der ehemalige Bundesligaprofi nach dem 1:0 (0:0)-Erfolg gegen Schweden am Mittwoch: "Wir sind besser geworden und haben jetzt zweimal kein Tor bekommen."

Nach der Auftaktniederlage der Belgier gegen Italien (0:2) war Wilmots heftig kritisiert und seine Fähigkeiten als Trainer infrage gestellt worden. "Vier Jahre hatten wir immer Erfolg, jetzt sollte plötzlich alles schlecht sein", hatte Wilmots nach dem 3:0 im zweiten Gruppenspiel gegen Irland gesagt.

6.32 Uhr: Mit dem historischen Achtelfinaleinzug soll der Weg der irischen Nationalmannschaft bei der EM in Frankreich noch nicht zu Ende sein. "Wie weit wir in diesem Turnier noch kommen, haben wir selbst in der Hand", sagte Siegtorschütze Robbie Brady nach dem 1:0 (0:0)-Erfolg gegen Italien, der den Iren erstmals den Sprung in eine K.o.-Runde bei einer Europameisterschaft bescherte.

Auch der nächste Gegner Frankreich flößt dem Außenseiter keine Angst ein. "Wir haben einige der besten Teams der Welt geschlagen", meinte der Mittelfeldspieler nach dem Erfolg gegen den viermaligen Weltmeister. Schon in der EM-Qualifikation hatte Irland Weltmeister Deutschland mit 1:0 bezwungen. "Wenn's bei uns klick macht, dann können wir jedem wehtun", sagte Brady, "dann sind wir eine Herausforderung für jeden Gegner."

6.15 Uhr: Lautsprecher an und genießen! In diesem Artikel hören Sie den Kommentar des isländischen TV-Kommentators beim Siegtreffer der Nordeuropäer gegen Österreich gestern Abend. Ein absoluter Wahnsinn!

6.10 Uhr: Lautsprecher  6.05 Uhr: Guten Morgen! Heute ist bei der EM 2016 der erste spielfreie Tag. Erst am Samstag stehen die nächsten Spiele an. Was tun, um die EM-freie Zeit zu überbrücken? Eine Idee für Fußball-Süchtige: Auf die Streaming-Angebote der Sender mit den besten Szenen zurückgreifen, um einen EM-Entzug zu vermeiden. Alle Streaming-Angebote finden sie in unserem Sendeplan.  

+++ Nun stehen alle Achtelfinal-Begegnungen fest:

  • Samstag, 25. Juni 2016 15 Uhr St-Etienne Schweiz - Polen

  • Samstag, 25. Juni 2016 18 Uhr Paris Wales - Nordirland

  • Samstag, 25. Juni 2016 21 Uhr Lens Kroatien - Portugal

  • Sonntag, 26. Juni 2016 15 Uhr Lyon Frankreich - Irland

  • Sonntag, 26. Juni 2016 18 Uhr Lille Deutschland - Slowakei

  • Sonntag, 26. Juni 2016 21 Uhr Toulouse Ungarn - Belgien

  • Montag, 27. Juni 2016 18 Uhr Saint-Denis Italien - Spanien

  • Montag, 27. Juni 2016 21 Uhr Nizza England - Island

+++ Hier gibt es alle Infos zu den Geschehnissen bei der EM vom Mittwoch.

+++ Deutschland trifft wie erwartet am Sonntag im Achtelfinale um 18 Uhr in Lille auf die Slowakei. Im letzten Gruppenspiel zeigte Debütant Joshua Kimmich eine überragende Leistung. Er könnte die Dauerbaustelle auf der rechten Seite schließen. Fußball-Deutschland diskutiert nun: Soll Jogi Löw Kimmich im Achtelfinale wieder aufstellen?

+++ Am Tag nach dem gesicherten Gruppensieg bei der EM 2016 blieben die deutschen Startelfspieler vom 1:0 gegen Nordirland zum Regenerationstraining am Mittwoch erst einmal im Hotel. Mario Gomez, Mesut Özil & Co. absolvierten Dehnübungen am Rande des Pools. Dazu ging es für die Sieger vom Vorabend ins Schwimmbecken. "Die Regeneration fand heute am und im Pool statt...", teilte der DFB mit.

Für die Reservisten gab es am Mittwochmittag dagegen auf dem Trainingsplatz in Évian-les Bains eine Einheit. Danach stand Freizeit für die Nationalspieler an. Am Donnerstag startet Löw mit dem Weltmeister dann die Vorbereitung auf das Achtelfinale am Sonntag (18.00 Uhr) in Lille.

+++ Die größten Sorgen vor dem Achtelfinale bereitet Abwehrchef Boateng, dessen Wadenmuskel schon zur Pause schmerzte. „Ich glaube, wir haben ihn rechtzeitig vom Feld geholt“, berichtete Löw nach dem Spiel am Dienstag: „Normalerweise ist nichts kaputt.“ Die medizinische Abteilung soll Boateng bis Sonntag wieder fitkriegen. „Ich gehe davon aus, dass er spielen kann“, sagte Löw. Er muss das Risiko aber genau abwägen - gerade mit Blick auf die folgenden Kracher gegen die Topgegner von Italien bis Frankreich.

+++ Der Brexit - also die Abstimmung über einen möglichen EU-Austritt von Großbritannien am Donnerstag - überschattet auch die EM 2016. Mit England, Wales und Nordirland stehen gleich drei britische Teams bei der Europameisterschaft im Achtelfinale. Doch was passiert eigentlich mit dem Fußball auf der Insel, wenn beim Referendum ein EU-Austritt beschlossen wird? Wir haben die Antworten zusammengefasst.

EM 2016: Die Spiele vom Mittwoch

Ungarn - Portugal (18 Uhr): Das erste richtige Torspektakel ließ bis zum letzten Spieltag der Gruppenphase auf sich warten. Dafür waren dann die Ungarn und Portugiesen verantwortlich. Mit sechs Toren und einem spannenden 3:3-Unentschieden waren die Zuschauer in Lyon gut unterhalten. Portugals Superstar Cristiano Ronaldo verbuchte eine Torvorlage und erzielte selbst zwei Treffer.

Island - Österreich (18 Uhr):Unglaublich, was die Isländer für eine Gruppenphase gespielt haben. Auch die Österreicher mussten im letzten und entscheidenden Gruppenspiel dran glauben und nach einer 1:2-Niederlage die Reise nach Hause antreten. Island dagegen hat es im Achtelfinale mit England zu tun und könnte auch für die Briten zum Stolperstein werden.

Italien - Irland (21 Uhr):Irland steht Kopf! Auch die Iren konnten am Mittwoch ihr eigenes Fußball-Märchen schreiben und wähnen sich nach dem knappen aber durchaus verdienten 1:0-Sieg im Achtelfinale. Dort kriegen es die Iren mit Gastgeber Frankreich zu tun. Das goldene Tor des Abends machte Robbie Brady.

Schweden - Belgien (21 Uhr):In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie sorgte am Ende ein schöner Schlenzer vom Belgier Radja Nainggolan für die Entscheidung zum 1:0-Endstand. Schweden mit Superstar Zlatan Ibrahimovic hatte durchaus Möglichkeiten, als Sieger vom Platz zu gehen und noch die Chance auf das Achtelfinale zu wahren. Doch stattdessen steht am Ende das frühe EM-Aus und der Abschied von "Ibrakadabra" von der Nationalmannschaft. Adieu Zlatan!

 Fußball-EM 2016 in Frankreich: Spielplan, Stadien und Themenseite

In unserem Übersichtsartikel finden Sie alle Informationen zur EM 2016 in Frankreich: Spielplan, Termine, Ergebnisse, Gruppen und Kurzporträts der Austragungsorte. Außerdem haben wir alle wichtigen Fakten und Hintergründe zu den Stadien der EM 2016 zusammengestellt. Und: Wir bieten Ihnen die wichtigsten Infos zum Kader von Deutschland bei der EM 2016. Alle aktuellen Nachrichten erfahren Sie außerdem auf unserer Themenseite zur Fußball-EM 2016 in Frankreich bei tz.de.

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