Europameisterschaft 2016

Zum Nachlesen: Das war unser EM-Blog

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Waren auch in der Redaktion voll in EM-Stimmung: Merja und Patricia.

München - Portugal ist Europameister, die EM ist vorbei. In unserem EM-Blog könnt Ihr noch mal nachlesen, was uns während des Turniers alles beschäftigte.

Montag, 11. Juli. Patricia und Merja: Aus. Schluss. Vorbei. Die EM ist vorüber, Portugal ist Europameister und Deutschland durfte nicht um Platz drei spielen. Auch in München und dem Umland hat sich die EM-Euphorie schon seit dem Ausscheiden des DFB-Teams beruhigt. Balkon-Fahnen wurden eingerollt, die Auto-Flaggen eingepackt - und auch wir beenden hiermit unseren EM-Blog. Aber nach dem Fußball ist vor dem Fußball und deshalb freuen wir uns jetzt einfach schon mal auf die WM 2018 in Russland. Und natürlich auf alles, was noch dazwischen liegt - sei es die U19-EM, die heute gestartet ist, die Bundesliga oder die Champions League. Auch Euch wünschen wir eine schöne Zeit ohne zu großen EM-Kater. Bis dahin. Patricia und Merja.

Samstag, 9. Juli, Patricia und Merja: Wie ist das, wenn man zwar riesengroßer Fußballfan ist und sich trotzdem kein einziges Spiel der Europameisterschaft anschaut? Wir haben Niccolo (22) gefragt, der seit seiner Kindheit FC-Bayern-Fan ist und die EM 2016 boykottiert - und wollten wissen:

Warum machst du das?

Weil der Fußball immer mehr in den Hintergrund rückt, während Korruption und Menschenrechtsverletzungen immer alltäglicher werden. Weil es FIFA und UEFA nicht um "Fairplay & Respect" (ihr eigener Slogan) geht, sondern nur noch um Geld. Weil eine WM und eine EM an die Länder vergeben werden, die am meisten zahlen und in denen beim Bau der Stadien hunderte Menschen sterben, wie zum Beispiel in Katar. Oder es wird einfach, wie in Russland, ein "FIFA-Gesetz" eingeführt, welches es erlaubt, die Arbeiter auf den Baustellen auszubeuten.

Vor allem aber mache ich das, weil viele Menschen diese Dinge einfach nicht sehen wollen und nicht kritisch hinterfragen. Und wenn sie es doch tun, dann ziehen sie daraus keine Konsequenzen, sondern rennen trotzdem alle zwei Jahre dem Fußball-Hype hinterher.

Auch die Medien sehe ich in der Schuld: Zwischen der WM/EM werden durchaus kritische Beiträge zur Korruption und den Zuständen auf den WM Baustellen gebracht. Während der WM/EM scheint dies jedoch wieder vollständig vergessen zu sein, es wird jedes einzelne Spiel komplett übertragen und ein riesiger Hype generiert.

Mir ist durchaus bewusst, dass es vielleicht nichts bringt, die EM nicht anzuschauen und sich dem Hype entgegenzustellen. Aber wenn nie jemand anfängt, dann wird der Fußball auch immer so bleiben - das wäre extrem schade, weil es so ein cooler Sport ist.

Welche Erfahrungen hast du in den letzten Wochen gemacht und wie reagieren andere darauf?

Viele Menschen, denen ich erzähle, dass ich keine EM schaue, reagieren erstmal sehr überrascht. Einerseits, weil ich eigentlich immer ein sehr großer Fußballfan war (und immer noch bin), andererseits, weil es inzwischen zum guten Ton gehört, Deutschland zu unterstützen, auch wenn man sich gar nicht für Fußball interessiert.

Ich versuche dann immer zu erklären, warum ich keine EM schaue. Meistens verstehen es die Leute schon, Auswirkungen auf ihr eigenes Verhalten hat es leider meist keine. Sie diskutieren dann lieber darüber, wer bei Deutschland im Sturm spielen sollte, statt sich mit so kritischen Fragen auseinanderzusetzen.

Wie konsequent hast du dich an das "Nein zur EM" gehalten?

Ziemlich konsequent. Ich habe nur ein Deutschland-Spiel gesehen (Deutschland gegen Italien) und das auch nicht ganz freiwillig ;)

Ansonsten habe ich mir die erste Hälfte Kroatien vs. Portugal angeschaut, das war so ziemlich das schlechteste Spiel, was ich jemals im professionellen Fußball gesehen habe, deshalb habe ich dann wieder abgeschaltet. Sonst habe ich mir keine einzige Partie angeschaut.

Wie gehst du mit den Nachrichten zur EM um?

Zugegeben, das nervt schon ein wenig. Wenn nach einem Deutschland-Spiel 12 (!) Artikel auf der Startseite von Spiegel Online zur EM erscheinen, dann finde ich das ziemlich übertrieben. Ich habe die Push-Benachrichtigungen von SPON auf mein Handy daher ausgeschaltet.

Auch auf Facebook ist alles komplett voll, deshalb habe ich einige Beiträge geblockt und sehe nicht mehr alles in fünffacher Ausführung, was eigentlich ganz entspannt ist.

Ansonsten ignoriere ich die Beiträge zur EM meistens und lese mir andere Dinge durch, die mich im Moment mehr interessieren.

Machst du bei der WM 2018 mit dem Boykott weiter?

Ja, definitiv, wenn sich in der FIFA nichts drastisch ändert. Gerade die WM in Russland und Katar ist ein großer Witz, bis 2022 sollen 4000 Bauarbeiter auf den Baustellen in Katar gestorben sein. So etwas kann und will ich beim besten Willen nicht unterstützen und ich hoffe, dass bei solchen Zahlen auch andere Menschen umdenken.

Glaubst du, dass der Boykott zu etwas führt?

Wie oben schon gesagt: es bringt vielleicht nichts, wenn nur ich die EM nicht schaue. Aber es geht nicht darum, dass auf einmal kein Mensch mehr EM schaut. Es geht darum, dass jemand beginnt, auch kritisch zu denken und dies öffentlich zu machen. Ich bin nicht so naiv und glaube, dass tausende Menschen auf einmal meine Seite liken und die EM boykottieren. Aber es muss ein Umdenken stattfinden und das kann man nur anstoßen, indem man aktiv wird.

Würdest du das auch größer aufziehen?

Ja, wenn ich die Möglichkeiten dazu hätte - gerade wenn es auf die Weltmeisterschaften 2018 und 2022 zugeht.

Zur Zeit werde ich aber die Seite so weiterlaufen lassen, öfter mal etwas posten und hoffen, dass mehr Menschen darauf aufmerksam werden.

Hier geht's zu Niccolos Facebook-Seite "Nein zur UEFA Euro 2016".

EM 2016: Bitte nicht noch ein Elfmeterschießen

Mittwoch, 6. Juli 2016. Merja: Es gibt bestimmt Menschen, die stehen auf Elfmeterschießen. Thrill deluxe, mehr Spannung geht nicht. Doch nicht alle brauchen diesen Nervenkitzel. Ein Kollege sagte am Montag: „Bitte nicht noch ein Elfmeterschießen am Donnerstag. Das hält mein Herz nicht aus.“ Und auch einer unserer Nachbarn erzählte: „Ich musste den Fernseher ausmachen. Das war zu spannend.“

Bei mir ist das genau so. Geht es ans Eingemachte, um das Weiterkommen in einem Turnier, klopft mein Herz nicht – es will den Körper verlassen. Umso schlimmer, wenn es ins Elfmeterschießen geht. Woran das liegt? Keine Ahnung. Denn das ist nur so, wenn es um Sport im Fernsehen geht. Ich selbst war jahrelang Leistungssportlerin. Nervös? War ich selten. So aber nicht bei Sportübertragungen. Beim Finale der Eishockey-WM 2011 musste ich mehrfach den Raum verlassen und mich ablenken, weil ich es vor Spannung nicht mehr aushielt. Erst, als Finnland mit 5:1 führte, konnte ich mich darauf einlassen, dass wohl nichts mehr passieren würde und das Fin(n)ale genießen.

Ganz schlimm war es natürlich auch am Samstag. „Hoffentlich ist bald Pause, dann ist das nicht mehr so spannend“, sagte mein kleiner Neffe schon während der ersten Halbzeit des Viertelfinals und sprach mir damit aus der Seele. Den ersten Elfer während des Spiels – bei dem sich übrigens Gianluigi Buffon vor Nervosität abwenden musste – verkraftete ich noch ganz gut. Doch als es dann ans Elfmeterschießen ging, hatte ich mich plötzlich ins Bad verdrückt. Peinlich? Mag sein. Ist mir aber egal. Hätte ich es nicht getan, ich säße wahrscheinlich heute mit achtzehn grauen Haaren mehr auf dem Stuhl. So wartete ich also im Bad auf jegliches Zeichen meiner Umwelt, wer wohl als Sieger vom Platz gehen würde. Es wurde gejubelt, gevuvuzelat, geschrien, geflucht – aber es nahm und nahm kein Ende. Was war da los? Wo blieb der Autokorso? Wieso dauerte das Elfmeterschießen so lange? Also wagte ich mich doch aus dem sicheren Bad und warf einen Blick auf den Fernseher. Gerade rechtzeitig: Hector traf, die Deutschen jubelten, Tränen bei Buffon – es war vorbei.

Natürlich war das Elfmeterschießen die nächsten Tage überall Gesprächsthema und die Quintessenz immer dieselbe: Bitte, liebes DFB-Team, macht gegen Frankreich einfach schon alles innerhalb der 90 oder wenigstens 120 Minuten klar. Bitte nicht noch mal dieser Nervenkitzel. Für unsere Herzen.

Dienstag, 5. Juli 2016. Patricia: Wer spielt für den gesperrten Mats Hummels im EM-Halbfinale gegen Frankreich? Benedikt Höwedes? Oder Shkodran Mustafi? Da nun auch Mario Gomez ausfällt, kommt dann Mario Götze als falsche Neun zurück und muss sich wieder jede Menge Kritik gefallen lassen? Und darf Julian Weigl im Halbfinale gegen Frankreich auf seinen allerersten Einsatz bei der EM hoffen?

Am Wochenende unterhielt ich mich mit meinem Vater über die mögliche Aufstellung. Dabei holte er, der Fußball-Experte, gleich aus und gab mir eine kurze Einführung in die Historie und wie sich der Fußball verändert hat. Taktik sah früher noch ganz anders aus, 1966 bei der WM in England zum Beispiel, als mein Vater beim legendären Wembley-Tor im Stadion saß. Damals sprachen Fußball-Experten von der Nummer 4, die Franz Beckenbauer auf dem Rücken trug und rechter Läufer genannte wurde. Und es gab die Nummer 5, den Mittelläufer, den man auch Stopper nannte. Daraus wurde später der Libero. Damals war das Willi Schulz.

Den Libero gibt es heute in der Form nicht mehr. Und die Fußball-Experten sprechen mittlerweile von Dreier- und Viererketten und offensivem und defensivem Mittelfeld - das tun sie auch, wenn es um die Aufstellung des DFB-Teams am Donnerstag im Halbfinale geht. Andere Begriffe, gleicher Sport. Früher gab's im Fernsehen auch noch keine Experten, die sich in Rage redeten. Aber sonst wohl auch schon sehr viele Menschen, die in Sachen Aufstellung alles besser wussten als der Bundestrainer, erzählte mein Vater. Manche Dinge ändern sich eben nie.

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Donnerstag, 30. Juni 2016. Merja: Die EM und der Terror. Bisher stehen diese beiden Worte bei dem Turnier 2016 zum Glück in keinem echten Zusammenhang. Bis auf die Hooligan-Terroristen, natürlich. Die Spacken, die einfach nicht klar kommen und ein Sportereignis zum Anlass nehmen, um mal wieder kräftig draufzuhauen. Weg mit denen. Braucht kein Mensch. Doch ansonsten verläuft die EM friedlich – klopf auf Holz.

Dennoch führen uns die schrecklichen Anschläge von Istanbul mal wieder vor Augen, mit welchen modernen Ängsten wir uns jetzt auch mitten in Europa auseinandersetzen müssen. Klar, der Terror, der existierte schon immer und wird sich wohl leider nicht selbst zerstören. Doch bisher fühlte ich mich sicher. Fühlte mich am Flughafen sicher, fühlte mich in der U-Bahn sicher, fühlte mich auf der Wiesn sicher. Und erst recht fühlte ich mich im Stadion sicher. Dass Extremisten plötzlich in so hoher Schlagzahl versuchen, uns mitten ins Mark zu treffen, hat das allerdings verändert.

Auch, als ich bei der EM war, merkte ich, dass mich das mulmige Gefühl doch begleitete. Was wurde ich vorher von Verwandten gewarnt: Meide Menschenmassen (ja nee, is’ klar, bei nem Fußballspiel). Schau, dass Dein Handy immer voll aufgeladen ist (auch das ist bei den miserablen Akku-Zuständen schwierig). Nimm Bärenabwehrspray mit, das hilft auch gegen Menschen (und kommt bei der Sicherheitskontrolle bestimmt gut an). Auch die Tatsache, dass wir uns in der Redaktion damit beschäftigen mussten, wie wir mit einem Anschlag bei der EM umgehen würden, machte das nicht besser.

Das alles hatte seine Auswirkungen. So ertappte ich mich bei den EM-Spielen, die ich besuchte, dabei, wie ich mich immer wieder umsah. Wie ich ganz genau abcheckte, wer im (durchaus seltenen) Gedränge um mich herum stand und was diese Menschen trugen, ob die Klamotten eventuell eine Waffe oder Sprengstoffweste verbergen könnten. Ich achtete ganz genau darauf, ob jemand einen Handschuh an einer Hand trug, denn, so hatte ich gelesen, das könnte ein Zeichen für einen verborgenen Bombenauslöser sein.

Absoluter Eigen-Terror. Denn: alles verlief ohne Zwischenfall. Die Polizeipräsenz war hoch, teilweise martialisch, aber nie störend. Und das tollste: Auch die Fans feierten friedlich miteinander und freuten sich einfach, bei diesem tollen Ereignis dabei sein zu dürfen. Und genau so sollte es sein. Wir dürfen uns das Schöne im Leben nicht nehmen lassen. Die Freude, wenn zehntausende Menschen gemeinsam ihrem Team zujubeln.

Klar - wenn ich zum nächsten Spiel ins Stadion gehe, werde ich sicherlich auch zu irgendeinem Zeitpunkt mal kurzzeitig ein mulmiges Gefühl haben. Aber ich werde von Beginn an ohne Angst hingehen. Denn die möchte ich mir schon aus Prinzip einfach nicht einjagen lassen. Und letztlich glaube ich dann doch daran, dass das Gute im Menschen überwiegt und die meisten ihr Bestes dafür geben, friedlich miteinander umzugehen. Wenn es schon in der Politik und in der Religion nicht geht, dann doch bitte wenigstens im Sport. Peace out.

EM 2016: Deutschland oder Italien? Hauptsache Halbfinale

Deutschland oder Italien? Der Kollege und seine Freundin haben daheim schon alles vorbereitet, schauen aber getrennt.

Dienstag, 28. Juni 2016. 15.11 Uhr. Merja und Patricia: Deutschland wird Europameister. Da sind wir uns in der Redaktion fast alle einig. Dennoch gab und gibt es bei dieser EM bei manchen Kollegen die Situation, dass zwei Herzen in einer Brust schlugen und schlagen. Da ist zum Beispiel der Kollege, der mit einer Italienerin liiert ist. Zwei Flaggen zieren die Wand der gemeinsamen Wohnung: die deutsche und die italienische. Das Spiel werden die beiden aber getrennt gucken – reine Prävention. Je nachdem, welches Team ausscheidet, drücken die zwei dann aber natürlich der anderen Nation die Daumen. Der Haussegen bleibt also erhalten. Der andere italienische Kollege hat es da nicht so leicht. Er wurde gerade als exklusives Bashing-Opfer auserkoren und wird sich nun bis Samstag allerhand gefallen lassen müssen.

Sollte im Halbfinale dann Frankreich auf Deutschland treffen, kommt unser Kollege mit den französischen Wurzeln ins Spiel. Er hat seine Entscheidung bereits getroffen und ist auf jeden Fall für Frankreich.

Unsere Redaktions-Finnin ist bis heute noch beleidigt, dass es die Nordlichter schon wieder nicht zur EM schafften und klammert sich nun an den Strohhalm DFB-Team. Und dann ist da noch unser halber Österreicher, für den die EM alles andere als leiwand verlief – zumindest aus der Sicht seines Alpen-Herzens. Aber zum Glück ist ja noch Deutschland im Spiel. Nicht zu vergessen unsere türkischstämmige Kollegin, die natürlich der Türkei die Daumen drückte, sich am Ende aber immer für das Team entscheidet, das besser spielt.

Oder unser Quoten-Norweger. „Wer wird die EM gewinnen?“, fragten wir ihn kürzlich und er antwortete: „Natürlich Norwegen. Da regt mich schon die Frage auf.“ Seit dem Achtelfinale gegen England allerdings ist es nicht mehr ganz so eindeutig – sein halbes Skandinavien-Herz schlägt nun auch ein bisschen für Island. Sollte es also zum Finale Norwegen gegen Island kommen, freut er sich auf jeden Fall „über den zweiten Platz für die Skandinavier“.

(Liebe Blog-Kritiker: Wir wissen natürlich, dass Norwegen nicht bei der EM 2016 in Frankreich dabei ist.)

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Ähnlichkeit ist durchaus vorhanden, oder? Unser Kollege Florian Weiß (l.) und Marek Hamsik, der in der Nationalmannschaft der Slowakei spielt.

Sonntag, 26. Juni 2016. 11.19 Uhr. Patricia: "Flo, du bist ja im Fernsehen": Diesen oder einen ähnlichen Satz bekommt unser Kollege Florian Weiß spätestens seit dem 10. Juni immer wieder zu hören und auf jeden Fall dann, wenn die Slowakei gerade spielt. Denn deren Superstar Marek Hamsik sieht genau so aus wie Florian - oder Florian eben wie Marek Hamsik. Klar, daran ist die Frisur nicht gerade unschuldig. Doch eine gewisse Ähnlichkeit ist tatsächlich nicht zu leugnen, die sogar über reine Äußerlichkeiten hinaus geht: beide spielen Fußball (Flo in der Royal Bavarian Liga in München), sind vom Sternzeichen Löwe und fast gleich groß. Marek Hamsik ist beim SSC Neapel unter Vertrag und Flo bescheinigt immerhin eine Vorliebe für die italienische Küche...

Ob Florian deswegen heute Abend der Slowakei die Daumen drückt, zumindest ein bisschen? Eigentlich müssten wir fast schon Nationalmannschaft der "Flowakei" sagen, wie unser Kollege Xaver Bitz neulich festgestellt hat: Neben Marek Hamsik, der aussieht wie Flo Weiß, spielt dort ja auch noch ein Vladimir Weiss mit.

Spätestens nach dem Achtelfinale wird dann allerdings Schluss sein - entweder für die DFB-Elf oder für Flos Zwillingsbruder aus der Slowakei. Vielleicht muss er dann auch nicht mehr mit seiner Mutter über seinen Doppelgänger sprechen, denn das war neulich eine seiner größten Sorgen: "Wie soll ich denn meiner Mutter erklären, dass ich jetzt Slowake bin?" Tja, Flo, das wissen wir auch nicht.

Was wir hingegen wissen: Wer heute Abend gewinnt - jedenfalls, wenn es nach Elli the Cat geht.

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Donnerstag, 23. Juni 2016. 15.09 Uhr. Merja: Seit Mittwoch bin ich selbst bei der EM. Die erste Partie auf der Liste: Schweden gegen Belgien. Und was soll ich sagen? Das Spiel war, nun ja, Zlatanesque. Kevin de Bruyne? Wer ist das schon. Der Schwede war der Star - und zwar nicht nur wegen der 17.354 gelben Trikots, die der Name des Superstars zierte. Von den Belgien-Fans wurde er ausgepfiffen, dann von den Schweden-Fans frenetisch in allen Variationen besungen und auch der Stadionsprecher forderte mehrfach dazu auf, man möge dem Super-Kicker doch nun mal huldigen.

Heja Sverige! #SWEBEL #Euro2016 #Zlatan #Ibrahimovic

Ein von @merjalainen83 gepostetes Foto am

Auch das ganze Spiel war auf den 34-Jährigen zugeschnitten. Gefühlt lief kein Spielzug nicht über Ibra. Aber das war es dann wohl auch, was den Schweden das Genick brach, obwohl sie über weite Teile der zweiten Hälfte besser waren. Zlatan also. Der Gott auf dem Platz. Der unglaubliche Techniker, der aber gefühlt nur einmal zur Unterstützung vor dem eigenen Tor auftauchte und sich den Rest des Spiels in den gegnerischen ersten 25 Metern des Feldes aufhielt und sich erst zum Rennen herabließ, wenn absehbar war, dass die Vorarbeit seiner Kameraden bei ihm enden könnte. Nicht falsch verstehen. Ibrahimovic ist klasse, ich mag ihn. Als Mensch, wie als Spieler. Wer sonst kokettiert schon so mit seiner Arroganz und spaltet die Fußballwelt? CR7 ist Kindergarten dagegen. Aber den Schweden das erste Mal live auf dem Platz gesehen zu haben, brachte die Gewissheit: das ist keiner für den FC Bayern. Denn die Münchner sind ein Team. Wenn der Schwede käme, wären es Zlatan und die anderen zehn.

EM 2016: Ronaldos Unterhosen und ein Sieg der Nordiren (beim Kickern)

16.10 Uhr. Elli The Cat hat wieder orakelt - etwas zögerlich zwar, aber für uns trotzdem eindeutig: Hier geht's zum Katzorakel.

Dienstag, 21. Juni 2016, 14.01 Uhr. Merja und Patricia: In vier Stunden ist Anpfiff in Paris. So lange wollten wir aber nicht warten und haben das Spiel Nordirland gegen Deutschland bereits ausgekickert - mit ernüchterndem Ergebnis:

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Montag, 20. Juni 2016, 15.35 Uhr. Patricia und Merja: Heute erfüllen wir mal das Klischee und tun genau das, was mit Sicherheit einige von unserem EM-Blog erwarten: Wir küren die schönsten Spieler der EM 2016. Denn, ganz ehrlich: Es kann ja nicht angehen, dass man überall nur die schönsten Spielerfrauen zu sehen bekommt oder die heißesten Fans, die sich nur deswegen für diese Kategorie qualifizieren, weil sie so wenig wie möglich tragen. Denn es gibt ja auch viele Frauen, die gerne Fußball schauen. Und bei der Euro geht es ja eigentlich und in erster Linie um die Männer, die da auf dem Rasen stehen.

Unsere Auswahl ist völlig willkürlich. Wir haben uns die Bilder der Spieler angeschaut und ganz spontan den einen ausgewählt und den anderen nicht. Wo wir uns dann aber doch schwer getan haben: Wer ist DER schönste Spieler der EM, der eine? Das darf nun jeder selbst entscheiden. Et voilà!

Unsere Wahl: Das sind die schönsten Spieler der EM

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Cristiano Ronaldo.

Sonntag, 19. Juni 2016, 9.49 Uhr. Merja und Patricia: Es gibt eine Regelung bei dieser EM, die liest sich so ein bisschen, als hätte sie die Satireseite "Der Postillon" erfunden: "Spielhose und Unterhosen müssen die selbe Farbe haben. Bei verschiedenfarbigen Unterhosen innerhalb einer Mannschaft müssen sich die Spieler auf einen Farbton einigen." Nun hat ja Cristiano Ronaldo seine Unterbekleidung wunderschön zur Schau gestellt im Spiel am Samstagabend gegen Österreich. Und deswegen schoss uns am nächsten Morgen, als wir die vielen, vielen Fotos des 31-Jährigen sichteten, sofort durch den Kopf: Haben sich nun wirklich alle Portugiesen daran gehalten? Trugen sie alle die gleiche dunkle Unterhose mit dem Muster? Wahrscheinlich eher nicht. Der Unterhosen-Knigge der EM 2016 gilt ja nur für sichtbare Unterhosen. Dass Ronaldo in seiner Mannschaft aber auch in Sachen Unterbekleidung den Ton angibt, können wir uns durchaus vorstellen.

Hier geht's zu unserem EM-Ticker vom Sonntag.

EM 2016: Der Fußballabend hätte so schön sein können...

Samstag, 18. Juni 2016, 15.47 Uhr. Merja und Patricia: Mittlerweile durften wir zwei Mal über die Nullnummer Deutschlands schlafen. Und mittlerweile trauen wir uns zu sagen: Ja, unser gemeinsamer Redaktionsfußballguckabend war wirklich sehr lustig - wäre da doch nur nicht dieses Spiel gewesen. Das fühlt sich nämlich auch noch zwei Tage später wie eine Niederlage an. Und alles begann schon während des Spiels. Wie wurde da geschimpft über Julian Draxler. Raus mit dem! Über Mesut Özil. Raus mit dem! Und über Mario Götze. Hat der überhaupt mitgespielt? Und was war eigentlich mit Thomas Müller los? Der durfte zwar bleiben, stand aber doch irgendwie neben sich. Gomez. Gomez wurde gefordert. Und immerhin dieser Wunsch wurde dann doch noch erhört. Aber ansonsten hatten die Kollegen, die immer alles besser wissen als Jogi, nicht viel zu Lachen. Außer vielleicht über die schwarz-rot-goldene Perücke eines Kollegen, die aber schon vor dem Spiel für Erheiterung sorgte.

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Völlig niedergeschlagen: Der Kollege kann das Spiel nicht befreit gucken.

Donnerstag, 16. Juni 2016, 17.30 Uhr. Patricia und Merja:  So. In dreieinhalb Stunden geht's los. Dann trifft Deutschland im zweiten Gruppenspiel auf Polen. Wir werden das Spiel gemeinsam schauen. Im Rudel, mit vielen anderen Kollegen, hier im Redaktionsgebäude. Doch es gibt auch das arme Sch ... äh, den armen Kollegen, der das Spiel heute Abend nicht mit uns gemeinsam gucken, sondern das Spiel für unsere Seite tickern darf (hier geht's direkt zum Deutschland-Ticker). Das macht der Kollege natürlich total gerne. Niedergeschlagen wirkt er aber dennoch - siehe Foto rechts. Zum Glück bekommt er Gesellschaft von einem weiteren Kollegen, so ganz alleine ist er also dann doch nicht, wenn Deutschland Lewandowski und Co. einen nach dem anderen einschenken wird. Und wir haben ihm auch brav versprochen, eine Grillwurst und ein - natürlich anti-alkoholisches - Getränk vorbei zu bringen. Und wenn ihn das nicht glücklich macht, dann aber bestimmt die gaaaaaaanz vielen User, die seinen Live-Ticker verfolgen werden. In diesem Sinne: Prost!

Die Kollegen sind schon bereit:

EM 2016: Darum tragen wir "Khedira" und "Weiß" auf dem Rücken

Das war das Original-Posting von Hummels

13.10 Uhr. Merja und Patricia: Spielerfrau zu sein ist echt toll. Da reist man mit seinem Liebsten an die exotischsten Orte dieser Welt und darf sich von der VIP-Tribüne aus die tollsten Spiele der EM anschauen, während der Göttergatte auf dem Rasen schwitzt. Davon kann man auch gerne mal ein Foto in den sozialen Medien posten und ein bisschen damit angeben. Dumm ist nur, wenn man vorgibt, in Paris zu sein - und dabei blöderweise ein deutsches Parkschild im Hintergrund die Täuschung enttarnt. So ist es Cathy Hummels auf Instagram passiert. "Let's go wild Girls - toller Tag heute in Paris! Morgen geht es weiter", schrieb sie zu einem Foto, das sie Dienstagabend postete. Doch auch ihren Abonnenten entging nicht: Das Foto kann gar nicht in Frankreich entstanden sein. Das Auto mit Fürstenfeldbrucker Kennzeichen hätten wir uns ja noch gefallen lassen - aber das Parkschild mit deutscher Aufschrift? Das ist dann doch zu viel. So viel Nachbarschaftsliebe bringen die Franzosen dann wohl doch noch nicht auf. Auch Fashion-Cathy hat ihren Fehler bereits bemerkt und den Halbsatz mit Paris gelöscht, nur die Kommentare ihrer Abonnenten lassen sie noch auffliegen. Wir tippen: Das Bild entstand irgendwo in München. Darauf trinken wir jetzt eine Soja-Latte.

Let's go wild Girls @liujoglobal @burberry #fashionxcathy

Ein von Cathy Hummels (@catherinyyy) gepostetes Foto am

11.45 Uhr. Elli the Cat hat wieder getippt: Wie spielt Deutschland am Donnerstag gegen Polen? Hier können Sie noch mal ein Portrait über unser Katzorakel nachlesen.

 
Die eine ein totaler Sport-Freak, die andere frisch sportbegeistert: Wir sind Merja und Patricia und schreiben in unserem EM-Blog über die ... EM!

Mittwoch, 15. Juni, 10.08 Uhr. Patricia: "Warum denn Khedira?" Mit diesem Satz, vornehmlich aus dem Mund der männlichen Kollegen (ok, ich gebe zu, ich habe auch gefragt), musste sich Merja gestern herumschlagen, als sie ihr Auswärtstrikot in der Redaktion dabei hatte. Ich dagegen hörte eine ganz andere Frage: Warum steht denn der Name "Weiß" auf deinem Rücken? Ja warum denn? Ein "Weiß" spielt schließlich überhaupt nicht in der deutschen Nationalmannschaft. Haben sich die Trikot-Hersteller vielleicht verschrieben? Meinten sie eigentlich "Weigl"?
Auch nicht. Die Antwort ist viel simpler: Ich habe gar kein Trikot. Das mit den drei Sternen auf dem Bild rechts, das uralte von der WM 2006, habe ich mir von meinem Mitbewohner geliehen. Weil es für das Blog-Bild aber natürlich ein aktuelles sein soll, war gestern Kollege Florian Weiß der Trikot-Spender - und so landete der Name "Weiß" auf meinem Rücken.

Hier geht's übrigens zu unserem aktuellen EM-2016-Ticker vom Mittwoch, damit Sie nichts verpassen.

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Dienstag, 14. Juni, 15 Uhr. Merja: Wie weise muss ein Fußball-Fan wählen, wenn er sich ein Trikot kauft? Offenbar sehr. „Warum hast Du das Auswärtstrikot? Und warum zur Hölle Khedira? Der sieht doch nicht mal gut aus. Dasselbe gilt fürs Trikot.“ Diese Sätze hörte ich von Männern in den letzten Tagen öfter, als ich #Hosengate auf Twitter las. Liebe Freunde, es ist ganz einfach. Auswärtstrikot: Gefällt mir (an mir) persönlich besser als das schlichte Weiße. Farbe und so. Bin halt dann doch ne Frau. Puh, jetzt ist es raus.

Khedira hat es auf mein Trikot geschafft.

Und Khedira … nun, ihr denkt, er sieht nicht gut aus? Ok, es sei euch überlassen, wenn ihr das beurteilen mögt. Ist mir eigentlich wurscht. Er kickt gut. Ganz nebenbei könnte er sicherlich Xherdan Shaqiri zum Frühstück verspeisen, bei 20 Zentimetern Größenunterschied. Aber es kommt ja nicht auf die Größe an, nicht wahr? Und ja, ich hätte auch meinen eigenen Nachnamen auf das Trikot setzen können. Aber mal ehrlich: Dass ich irgendwann mal noch in der deutschen Nationalmannschaft der Herren spiele, das nimmt mir ja dann doch keiner ab.

Ach ja, und hier noch der tatsächliche Grund, warum Khedira: Meine abstiegsgeschundene Seele muss doch irgendwo auch noch stolz auf den VfB sein können. Und wenn ich die Wahl hab' zwischen Gomez, Kimmich, Leno, Rüdiger (ja, ich weiß) und Khedira, dann wird’s halt am Ende doch der Sami. Ganz einfach, weil ich mag.

EM 2016: Julian "Weigler" und die Verlängerung des Wohnzimmers

Sonntag, 12. Juni, 11.15 Uhr. Patricia: Die Public-Viewing-Kneipe ist die Verlängerung des Wohnzimmers. Dieser Satz stammt von meinem Mitbewohner Philip: Denn während der Europameisterschaft gehen Menschen auf die Straße, die sich sonst eher selten nach draußen wagen und lieber auf der heimischen Couch ihr Bier trinken. Zwischen Juni und Juli aber sind sie ständig in der nächsten Eckkneipe anzutreffen, jubeln vor Riesen-Leinwänden mit oder gehen gleich ins Olympia-Stadion, um dort mit allen anderen zusammen Jogis Jungs anzufeuern. Während der EM wird Deutschland wieder zu einer großen Familie. Deswegen sind die Kneipen, die den EM-Hype nicht mitmachen können oder wollen, die also keine Übertragungsrechte für die Spiele haben, die schwarzen Schafe der EM-Familie: Sie stehen während der Europameisterschaft leer. Wer will schon in ein Wohnzimmer, in dem es zwar Bier gibt, aber kein Fußball-Spiel? Das erste Spiel der DFB-Elf heute Abend ist obligatorisch. Es stellt sich nicht die Frage, ob man sich das Spiel anschaut. Jeder will nur wissen: Wo schaust du heute Abend? Den Auftakt der Familienfeier will eben keiner verpassen.

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Samstag, 11. Juni, 18.22 Uhr. Merja: "Der Julian Weigler, der wird mal ein ganz großer." Ein sehr prophetischer Satz eines gut-bebauchten Deutschland-Fans, der am Freitagmittag sein Helles im Café zischte. Und für mich am Nebentisch kaum zu überhören. Der Weigler. Da war im Kopf des Mannes offenbar zu viel los. Wieso heißen diese ganzen jungen Dinger aber auch Julian? Draxler, Weigl - dann wird daraus halt schnell mal der Weigler. Kaum auszudenken, wenn es damals im Jahr 2006 im Kopf des Mannes zu derartigen Namenssymbiose gekommen wäre, als die jungen Wilden noch Poldi und Schweini hießen. Wobei ... wäre ja durchaus interessant gewesen. Wer kennt ihn nicht, den Posteiger. Auch beliebt wäre sicherlich der Klomann (eine Mischung aus Klose und Klinsmann) gewesen. So schöne Symbiosen gibt es bei der EM 2016 leider nicht. Dafür aber den Weigler.

EM 2016: Keine Stimmung in England und ansehnliche Franzosen

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Mega-EM-Stimmung in England. Nicht.

14.34 Uhr. Patricia: England, dachte ich mir, ist bestimmt  im EM-Fieber. Ich habe dort von Montag bis heute Urlaub gemacht und weil die Briten manchmal ein bisschen spinnen, war ich mir sicher: Es wird bestimmt in jedem Pub speziell zur EM gebrautes Bier geben, die Scones werden in Fußball-Form gebacken sein und überall laufen Wayne-Rooney-Lookalikes herum, die schon mal ihre Trikots probetragen und Fangesänge üben. England jedoch ist alles andere als heiß auf Fußball, so scheint es. John, der Inhaber des Bed&Breakfast, in dem ich gewohnt habe, hat mich mit großen Augen angeschaut, als ich sagte, dass heute die Euro 2016 beginnt. "Is that right?", fragte er, was so viel heißt wie "Ach wirklich?". Es gab weder Doughnuts mit weißem Überzug und kleinen roten England-Kreuzen darauf noch Union-Jack-Flaggen zu kaufen. Überhaupt: Nicht mal den üblichen EM-Merchandise habe ich gesehen. Keine Armbänder, kein Nagellack, keine Fan-Schminke zum Aufmalen in den Landesfarben. 

Paninis am Strand.

In München bin ich sogar am Flughafen erstmal in ein Meer aus Schwarz-Rot-Gold-braucht-ihr-alles-unbedingt-Kram gewatet. Am Flughafen London-Heathrow dagegen: nichts. Schließlich entdeckte ich nach drei Tagen Panini-Bildchen an der Kasse in einem kleinen Laden irgendwo an der Westküste. Brauch ich, dachte ich, auch wenn's nicht wirklich typisch englisch ist. Robert Lewandowski und Florian Klein kamen raus, worüber sich vielleicht Merja freut, denn sie ist VfB-Fan. DFB-Spieler waren nicht dabei. Meine vor-der-EM-Woche war also wesentlich weniger Fußball-lastig, als ich gedacht hatte. Bis gestern. Ein Irish Pub in dem kleinen Westküstenstädtchen hatte auf einmal ein Banner aufgehängt: Alle Spiele werden live übertragen. Also doch ein bisschen Europameisterschaftsfieber. Immerhin einen Tag vor EM-Beginn.

Sein Hund heißt Rudi! Diese Spieler könnten bei der EM voll durchstarten

Freitag, 10. Juni, 9.44 Uhr. Merja: Heute beginnt sie also, die EM. Yay! Frankreich legt gegen Rumänien los. Die Franzosen. Weltmeister 1998. Im eigenen Land. Das waren noch Zeiten, und DIE Zeit von Zinedine Zidane. Schade eigentlich, dass der nicht mehr spielt.

Frankreich-Trainer Didier Deschamps.

Aber das Gute: Frankreich hatte oft ganz ansehnliche Spieler. So auch jetzt. Oh, là, là, da werden wir schon zwei Mal hinschauen, wenn Olivier Giroud, Antoine Griezmann und Kumpanen sich auf dem Platz abrackern. Ein Blick auf die Bank schadet auch nicht. Da sitzt nämlich Èquipe-Tricolore-Trainer Didier Deschamps. Uiuiui. Schade eigentlich, dass man über die Rumänen nicht so viel weiß. Gleich mal das Panini-Album durchblättern, noch sind ja ein paar Stunden Zeit bis zum Anpfiff. Was fürs Auge wird dann auch hoffentlich das Spiel sein. 

EM-Blog von Merja und Patricia: Darum machen wir das

Seit dem 10. Juni läuft sie, die EM 2016. Es ist der Monat, in dem Männer, Verlobte, Söhne und Väter nur noch auf Bildschirme starren. Vier Wochen Fußball - vier Wochen, die Männer vereinen. Vier Wochen, die Männer Männer sein lassen, in der einen Hand die Fernbedienung, in der anderen die Grillzange.

Männer. Nur Männer? Nein, so ist das nicht ganz. Spätestens seit dem Sommermärchen wissen auch Deutschlands Frauen, was Abseits ist (und um die Illusion gleich zu zerstören: Liebe Männer, viele von uns wussten das tatsächlich schon vorher). Auch wir Damen in der Redaktion fiebern mit, wenn der schöne Jogi seine Mannen auf den Platz schickt - wenn auch manchmal mit einem etwas anderen Blick auf die Dinge, als nur auf das Ergebnis nach 90 Minuten. Was uns während der Euro 2016 gefällt, begeistert, begegnet und beschäftigt halten wir, Patricia (seit kurzem sportbegeistert) und Merja (schon immer sport- und fußballbegeistert), in unserem EM-Blog fest. 

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