Österreich-Kicker vergisst Reisepass

Hohn und Spott für Harnik - aber keine Strafe

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Martin Harnik.

Mallemort - Martin Harnik (28) von Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart muss nach seinem Reisepass-Fauxpas bei der Anreise zur EURO keine Strafe durch den Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) fürchten.

"Für Hohn und Spott wurde ja schon gesorgt, deswegen brauche ich da keine Geldstrafe mehr zu zahlen", sagte Harnik bei der Auftaktpressekonferenz des österreichischen Teams im südfranzösischen Mallemort.

Weil der Offensivspieler seinen Reisepass im Hotel vergessen hatte, hob das Mannschaftsflugzeug aus Wien in Richtung Avignon am Mittwoch mit 25-minütiger Verspätung ab. Harnik musste sich sein Reisedokument an den Flughafen bringen lassen. "Ich glaube, dass es menschlich ist, dass man den Reisepass bei so einer Vorfreude auf das Turnier mal vergisst", sagte Harnik, der jedoch seinen deutschen Personalausweis dabei hatte: "Deswegen war ich nicht ganz so unsicher."

Harnik trainierte am Donnerstag bei hochsommerlichen 30 Grad und Sonnenschein erstmals mit dem ÖFB-Team in der Provence. Die Negativerlebnisse der vergangenen Monate mit dem Abstieg des VfB Stuttgart spielten dabei keine Rolle mehr. "Ich hatte Zeit, das alles sacken zu lassen und es ist Ruhe eingekehrt. Ich habe das seit einer Woche abgehakt und freue mich jetzt einfach auf das Turnier", sagte Harnik.

Am kommenden Dienstag (14. Juni) startet für die Österreicher um Kapitän Christian Fuchs und Bayern-Profi David Alaba die EM in Gruppe F mit dem Spiel gegen Ungarn in Bordeaux. Außerdem geht es in der Vorrunde noch gegen Portugal und Island um den Einzug ins Achtelfinale.

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sid

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