Entscheidung über Teilnehmerzahl naht

WM 2026 darf nicht in Europa und Asien stattfinden

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Sieht jetzt klarer: FIFA-Boss Gianni Infantino schließt eine WM 2026 in Europa oder Asien aus.

Zürich - Die FIFA will mehr Vielfalt bezüglich der Austragungsorte der Weltmeisterschaften. Deshalb werden zwei Kontinente von der Ausschreibung des Turniers 2026 ausgeschlossen.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird nicht in Europa oder Asien stattfinden. Das Weltturnier in zehn Jahren solle nicht im Kontinent des Gastgebers der WM 2018 oder 2022 ausgetragen werden, wie das Council des Weltverbands FIFA beschloss. Das bestätigte das amerikanische Ratsmitglied Sunil Gulati am Freitag nach Ende des Treffens in Zürich. Damit dürfen lediglich Bewerber aus Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik, Südamerika, Afrika und Ozeanien ins Rennen gehen. Gemeinsame Bewerbungen mehrerer Länder sind möglich.

Der US-Verband gilt nun als Favorit, auch Kanada und Mexiko hatten Interesse bekundet. Die USA hatten sich zuletzt für die WM 2022 beworben, waren aber im letzten Wahldurchgang gegen Katar gescheitert.

Zweite Ausschreibung wohl nicht nötig

Die Kontinente-Regelung gilt nur für die WM 2026. Die europäischen Verbände scheiden als Gastgeber wegen des Turniers in zwei Jahren in Russland aus, Vertreter aus Asien sind durch die WM in Katar als Kandidaten ausgeschlossen. Sollte allerdings keiner der Bewerber die Kriterien erfüllen, würde eine zweite Ausschreibung folgen. Dies gilt jedoch als äußerst unwahrscheinlich.

Bei seinem nächsten Treffen am 9./10. Januar in Zürich wird das FIFA-Council voraussichtlich über eine mögliche Ausweitung der WM von bislang 32 Teilnehmern entscheiden.

Modus mit 40 oder 48 Teams im Fokus

"In der Analyse geht es vorrangig um den Modus mit 40 oder mit 48 Teams", hatte FIFA-Präsident Gianni Infantino bereits am Donnerstag gesagt. Das aktuelle Format mit 32 Mannschaften scheint daher überholt. Die erste "Mammut-WM" würde die Endrunde 2026 sein, deren Ausrichter noch nicht feststeht.

Am 9. Januar steigt ebenfalls in Zürich die Kür des Weltfußballers und der Weltfußballerin unter dem Namen "FIFA's Best". Bislang hatte die Auszeichnung im Rahmen der "Ballon d'Or"-Gala stattgefunden hatte. Die FIFA hatte die sechsjährige Partnerschaft mit der Fachzeitschrift France Football aber bereits im September beendet.

dpa, sid

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