"Warum denn nicht?"

Grings traut sich Job in Männer-Bundesliga zu

+
Inka Grings.

Duisburg - Inka Grings, Trainerin des Frauenfußball-Bundesligisten MSV Duisburg und frühere Nationalstürmerin, traut sich den Job als Trainerin einer Männer-Mannschaft zu.

„Ich will als Trainerin nach oben kommen, so weit es geht“, sagte die 35-Jährige im Interview mit der WAZ: „Vielleicht schaffe ich ja irgendwann den Sprung in den Männer-Fußball.“

Im Moment, so die zweimalige Europameisterin, sei sie sicherlich noch nicht so weit. „Ich bin ja nicht größenwahnsinnig. Aber prinzipiell bin ich überzeugt davon, dass wir irgendwann in Deutschland im Fußball die erste Frau auf der Bank eines Männerteams erleben werden. Und die wäre ich gerne“, sagte Grings, die sich durchaus ein Engagement in der Männer-Bundesliga vorstellen kann. „Warum denn nicht, wenn die Zeit irgendwann reif dafür ist?“

Die dreimalige Fußballerin des Jahres hatte ihre aktive Karriere nach der abgelaufenen Saison beim Zweitligisten 1. FC Köln beendet. Zwischen 1996 und 2011 hatte Grings in 96 Spielen 64 Treffer für die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) erzielt.

sid

Mehr zum Thema:

auch interessant

Meistgelesen

Schmutzige Geldgeschäfte von Ronaldo, Özil und Co. enthüllt
Schmutzige Geldgeschäfte von Ronaldo, Özil und Co. enthüllt
BVB: "Sahnehäubchen" Gruppensieg - oder lieber nicht?
BVB: "Sahnehäubchen" Gruppensieg - oder lieber nicht?
FC Barcelona gegen Real Madrid: So endete der Clasico
FC Barcelona gegen Real Madrid: So endete der Clasico
Britischer Fußballskandal: 350 mutmaßliche Missbrauchsopfer
Britischer Fußballskandal: 350 mutmaßliche Missbrauchsopfer

Kommentare