Heimlicher Star des Trainingsauftakts

Ohne Vereinserfahrung: Flüchtling spielt beim HSV vor

Bakary Jatta, Hamburger SV
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Bakary Jatta im HSV-Training.

Hamburg - Nicht die arrivierten Stars sorgen beim Trainingsauftakt des Hamburger SV für Furore, sondern ein 17-jähriger Flüchtling aus Gambia. Nach seinem ersten Training muss dieser bereits fleißig Autogramme geben.

Er kam als Flüchtling, und jetzt darf er beim großen HSV vorspielen: Der erst 17 Jahre alte Bakery Jatta aus Gambia absolvierte am Dienstag seinen zweiten Tag im Probetraining der Fußballprofis des Hamburger SV. Der Youngster wurde vor einem halben Jahr von der Akademie Lothar Kannenberg, einer Jugendhilfe- und Bildungseinrichtung im niedersächsischen Bothel, aufgenommen und gefördert, teilte der norddeutsche Bundesliga-Traditionsverein mit.

"Er hat noch nie in einem Verein gespielt, aber wir schauen uns alles an. Und der Junge kann kicken", twitterte ein Reporter des TV-Senders Sky am Dienstagmittag ein Statement von Bruno Labbadia. Dies war das erste öffentliche Urteil des HSV-Trainer über den Gastspieler aus Westafrika.

Der bis dato völlig unbekannte Offensivspieler hatte schon tags zuvor im Kreis der HSV-Asse um Pierre-Michel Lasogga, René Adler und Johan Djourou auf sich aufmerksam gemacht: Denn beim Aufgalopp nach der Winterpause bereitete er gleich das erste HSV-Trainingstor durch Sven Schipplock vor. Und musste hinterher fleißig Autogramme geben.

dpa

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