tz-Kolumne

Heinrich heute: Deutschland vor, noch ein Chor!

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Was wohl Dieter Bohlen zur deutschen Gesangsleitung sagen würde?

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über einen Sensationstransfer in der Spielerfrauen-Bundesliga.

Deutschland vor, noch ein Chor! Vor dem Jogi-Auftakt gegen die Ukraine bangt das Land: Singen alle unsere Spieler bei der Hymne mit? Wird Thomas Müller Chorschützenkönig? So wünscht sich das zumindest der sächsische Landtagspräsident Rößler. Der patriotische Politiker hat Jogis Jungs vor der Partie gegen die chorgefährlichen Ukrainer befohlen, gefälligst mitzusingen. Deshalb wird das Hymnensingen zur Castingshow „Deutschland sucht den deutschen Superstar“ (DSDDS) ausgebaut. Vor den Spielern sitzen Bohlen, Nena & Co. auf umgedrehten Sesseln. Nur der Spieler, für den sich alle Juroren umdrehen, darf mitspielen. Wer am schönsten singt, kommt in den Recall und hat seinen Einsatz beim nächsten Mal sicher. Dank Bohlen gegen Polen! Wenn nicht anständig gesungen wird, soll Robben eingebürgert werden. Denn welchen Sinn hat eine EM ohne Arjen?

Jörg Heinrich

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