tz-Kolumne

Heinrich heute: Das Fünf-Euro-Phrasenschwein

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Ziehen andere Phrasenschwein-Anbieter nach?

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über die Phrasenschwein-Preisexplosion.

Der Bundesliga droht eine Kostenexplosion. Denn ab sofort schluckt das Phrasenschwein im Fußballstadl „Doppelpass“ nicht mehr drei, sondern fünf Euro. Viele Dampfplauderer können sich die Teilnahme damit nicht mehr leisten. Davon erhofft sich Sport1, dass das Gesprächsniveau wieder steigt. Zudem wird das Phrasenschwein auch an andere Sender lizenziert. Sky arbeitet an einer Version mit Geldschein-Einzug. Denn dort dürfte so viel Kohle zusammenkommen, dass sich der Quartalsgewinn (zuletzt drei Millionen Euro) bis Jahresende verdoppelt. Auch in den Talkshows von Will, Illner & Co. stehen künftig Phrasenschweine, die sogar Kreditkarten akzeptieren. Dank der gewaltigen Einnahmen soll die TV-Gebühr um 8,72 Euro im Monat sinken. Nachteil: Dadurch können sich viele verarmte Alt-Fußballer wieder die Teilnahme am Doppelpass leisten.

Jörg Heinrich

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