Heiterkeit bei Real nach nächstem Kantersieg

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Real Madrids Superstar Cristiano Ronaldo erzielte zwei Treffer gegen Deportivo La Coruna. Foto: JuanJo Martin

Wie beim Debüt von Zinedine Zidane erzielt Real Madrid auch im zweiten Spiel mit seinem neuen Trainer fünf Tore - ganz zur Freude von Cristiano Ronaldo. Dennoch ist Real in der spanischen Liga weiter hinten dran.

Madrid (dpa) - Nach dem zweiten Kantersieg unter dem neuen Trainer Zinedine Zidane in Serie war Superstar Cristiano Ronaldo voll des Lobes.

"Mit Zidane verstehen wir uns deutlich besser", kommentierte Real Madrids Torjäger nach dem überlegenen 5:1 des spanischen Fußball-Rekordmeisters gegen den Abstiegskandidaten Sporting Gijón und kartete indirekt gegen den entlassenen Coach Rafael Benítez nach: "Zidane erkennt die wirklich guten Spieler."

Zehn Tore in zwei Spielen: Zidanes Bilanz als neuer Trainer von Real kann sich sehen lassen. Schon zur Halbzeitpause hatten Ronaldo & Co eine 5:0-Führung herausgeschossen. Im Kampf um die Meisterschaft nutzte der überdeutliche Sieg den Königlichen allerdings wenig. Der Lokalrivale Atlétco Madrid (47 Punkte) verteidigte am ersten Spieltag der Rückrunde mit einem 3:0-Erfolg beim Aufsteiger UD Las Palmas die Tabellenführung vor dem FC Barcelona (45/ein Spiel weniger) und Real (43). Barça überfuhr Athletic Bilbao mit 6:0.

"Real zeigte in der ersten Halbzeit die beste Darbietung seit langem", befand das Sportblatt "Marca". "Weltmeister Toni Kroos findet wieder zu seinem Selbstvertrauen zurück." Dennoch blickte Zidane besorgt drein. "Bei der Fitness müssen wir uns noch enorm steigern", meinte der frühere Weltklassefußballer. In der zweiten Halbzeit legte das "weiße Ballett" eine Siesta ein und ließ Gijón noch zum Ehrentreffer durch Isma López (61. Minute) kommen. "Vom Triumphzug ins Lazarett", titelte die Sportzeitung "As".

Ronaldo, der zwei Treffer (8./17. Minute) zum 5:1 beisteuerte, hatte allerdings Glück, dass der Schiedsrichter ihm nach einem Tritt in die Beine eines Gegenspielers die Rote Karte ersparte. Die übrigen Treffer für Real erzielten Gareth Bale (6.) und Karim Benzema (11./40.). Beide mussten später verletzt ausgewechselt werden. Über die Schwere der Verletzungen wurde zunächst nichts bekannt.

Der FC Barcelona machte bei der Neuauflage des vorjährigen Pokalfinales gegen Bilbao ebenfalls kurzen Prozess. Die Partie war im Grunde schon nach drei Minuten entschieden: Athletics Keeper Gorka Iraizoz erhielt nach einem Foul an Luis Suárez die Rote Karte, Lionel Messi verwandelte den fälligen Foulelfmeter zur 1:0-Führung. In Unterzahl waren die Basken im Camp-Nou-Stadion chancenlos.

Suárez (46./68./82.) landete einen Dreierpack. Außerdem trafen der Brasilianer Neymar (30.), der mit seinen Dribblings und Vorlagen als bester Spieler auf dem Platz glänzte, und der Ex-Schalker Ivan Rakitic (61.). Barça hatte ebenso wie Real zwei Verletzte zu beklagen: Messi und Jordi Alba wurden wegen Muskelbeschwerden ausgewechselt, schienen aber nicht ernsthaft angeschlagen zu sein.

Bericht in Marca

Ronaldo-Äußerungen in As

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