Bayern und BVB mit Nullnummern - S04 schlägt Wölfe klar

Die Leverkusener Jonathan Tah (l) und Tin Jedvaj (r) kämpfen mit Münchens Kingsley Coman um den Ball. Foto: Jonas Güttler
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Die Leverkusener Jonathan Tah (l) und Tin Jedvaj (r) kämpfen mit Münchens Kingsley Coman um den Ball. Foto: Jonas Güttler
Die Hertha aus Berlin warf sich dem BVB mit allem was sie hatte entgegen. Foto: Kay Nietfeld
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Die Hertha aus Berlin warf sich dem BVB mit allem was sie hatte entgegen. Foto: Kay Nietfeld
José Mourinho verfolgte das Spiel Hertha gegen BVB auf der Tribüne. Foto: Michael Kappeler
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José Mourinho verfolgte das Spiel Hertha gegen BVB auf der Tribüne. Foto: Michael Kappeler
Klaas-Jan Huntelaar schoss seine Schalker früh auf die Siegerstraße. Foto: Bernd Thissen
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Klaas-Jan Huntelaar schoss seine Schalker früh auf die Siegerstraße. Foto: Bernd Thissen
Hätte sich die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte auch anders vorgestellt: Wolfsburgs Julian Draxler. Foto: Guido Kirchner
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Hätte sich die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte auch anders vorgestellt: Wolfsburgs Julian Draxler. Foto: Guido Kirchner
Die Stuttgarter siegten in Frankfurt mit 4:2. Foto: Fredrik von Erichsen
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Die Stuttgarter siegten in Frankfurt mit 4:2. Foto: Fredrik von Erichsen
Stuttgarts Daniel Didavi (M) trifft akrobatisch zum zwischenzeitlichen 0:2. Foto: Fredrik von Erichsen
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Stuttgarts Daniel Didavi (M) trifft akrobatisch zum zwischenzeitlichen 0:2. Foto: Fredrik von Erichsen
Zu Gast beim Fußball in Frankfurt: Die Handball-Europameister Jannik Kohlbacher (l-r), Steffen Fäth und Andreas Wolff. Foto: Fredrik von Erichsen
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Zu Gast beim Fußball in Frankfurt: Die Handball-Europameister Jannik Kohlbacher (l-r), Steffen Fäth und Andreas Wolff. Foto: Fredrik von Erichsen

Berlin (dpa) - Der FC Bayern und Borussia Dortmund haben sich in ihren Spitzenspielen in der Fußball-Bundesliga mit torlosen Unentschieden begnügen müssen.

Die Münchner konnten sich durch das 0:0 bei Bayer Leverkusen nicht weiter vom einzigen verbliebenen Verfolger absetzen. Die Dortmunder verpassten beim Überraschungs-Dritten Hertha BSC ebenfalls den perfekten Rückrundenstart. Der FC Schalke 04 verschärfte mit einem souveränen 3:0 (2:0) die Krise beim VfL Wolfsburg.

Mit dem dritten Rückrunden-Sieg setzte der VfB Stuttgart beim spektakulären 4:2 (2:0) bei Eintracht Frankfurt seinen Weg ins gesicherte Mittelfeld fort. Der FC Ingolstadt vergrößerte durch das 2:1 (0:1) über den FC Augsburg ebenfalls den Abstand zur Abstiegszone. Beim Tabellenletzten Hannover 96 verschärft sich die Lage durch das 0:1 (0:1) gegen den FSV Mainz 05 weiter.

Bayer Leverkusen - FC Bayern München 0:0

In einer packenden Schlussphase hatten beide Teams ihre Chancen zum Sieg, das Duell des neuen Tabellen-Fünften mit dem Spitzenreiter hätte auch 2:2 ausgehen können. Zwar hatten die Münchner knapp zwei Drittel Ballbesitz (62,9 Prozent), konnten die intensive Partie aber nicht wie gewohnt dominieren. In der 84. Minute musste Xabi Alonso mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz.

FC Schalke 04 - VfL Wolfsburg 3:0 (2:0)

Julian Draxler war "auf das Schlimmste" gefasst. Und die Schalker Fans bereiteten der früheren Identifikationsfigur schon beim Warmlaufen einen lautstarken Empfang. Pfiffe verfolgten ihn auch während jedes Ballkontakts, beim ersten Auftritt in der alten Heimat nach zuvor 14 königsblauen Jahren konnte auch der Weltmeister die VfL-Auswärtsmisere nicht beenden. Mit dem siebten sieglosen Spiel in Serie wächst als Achter der Abstand zu den Europapokalplätzen. Dank des Weitschuss-Treffers von Klaas-Jan Huntelaar (24.), Freistoßkünstler Johannes Geis (35.) und Alessandro Schöpf (87.) sind die Schalker weiter mitten im Rennen um die Champions-League-Plätze.

Eintracht Frankfurt - VfB Stuttgart 2:4 (0:2)

Das Duell zwischen der Eintracht und dem VfB steht einfach für Spektakel. Nach 18 Toren in den vergangenen drei Aufeinandertreffen sorgten vor allem die Schwaben für die Highlights - und streben mit dem vierten Sieg nacheinander unter Neu-Trainer Jürgen Kramny weiter nach oben. Christian Gentner (27.) nach starker Vorarbeit von Lukas Rupp, Daniel Didavi kurz vor dem Pausenpfiff, Georg Niedermeier (65.), Filip Kostic (76./Foulelfmeter) trafen für den VfB. Alexander Meiers (52.) elfter Saisontreffer und das 2:4 durch Szabolcs Huszti (90.) waren für Frankfurt zu wenig. Die Gelb-Roten Karten für Didavi (67.) und Frankfurts Carlos Zambrano (75.) rundeten die höhepunktreiche Partie ab.

Hannover 96 - FSV Mainz 05 0:1 (0:1)

Hannover wartet weiter verzweifelt auf den Thomas-Schaaf-Effekt. Nach der dritten Niederlage unter dem neuen Trainer wird die Situation beim Tabellenletzten immer prekärer. Dank Jairo Samperio (24.) feierten die Mainzer im zehnten Auftritt in Hannover den ersten Sieg und schieben sich Richtung Europapokalränge.

Hertha BSC - Borussia Dortmund 0:0

Defensivstratege José Mourinho dürfte auf der Tribüne seine helle Freude gehabt haben, Fans von Angriffsfußball kamen hingegen nicht voll auf ihre Kosten. Neben BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke verfolgte der derzeit joblose Star-Coach die Partie auf der Tribüne. Der Überraschungs-Dritte aus der Hauptstadt besaß sogar die besseren Möglichkeiten, konnte aber am Ende auch mit dem Punktgewinn leben. Dortmund verpasste nach zwei souveränen Siegen den idealen Auftakt in die Rückrunde.

FC Ingolstadt 04 - FC Augsburg 2:1 (0:1)

Marvin Matip (59.) und Moritz Hartmann per Foulelfmeter (85.) beendeten gleich zwei Augsburger Serien. Als letztes Bundesliga-Team kassierten auch die Schwaben einen Gegentreffer in der Rückrunde und blieben im vierten Anlauf zudem erstmals sieglos in Ingolstadt, das sich vom Rivalen absetzte. Im bayerischen Duell sorgte Konstantinos Stafylidis (14.) durch seinen Distanztreffer mit dem Außenrist zumindest für den Hingucker des Tages.

Borussia Mönchengladbach - Werder Bremen 5:1 (2:0)

Befreit ließen die Gladbacher Profis am Samstagmorgen auf dem Rad im Kraftraum den ersten Rückrundensieg Revue passieren. Beim Ende der Ergebniskrise erinnerte das junge Team wieder an phasenweise begeisternde Auftritte aus den Start-Tagen von Coach André Schubert. Der zuletzt angekratzte Heilsbringer nutzte die Gelegenheit und warb um Nachsichtigkeit in schwereren Zeiten: "Ich hoffe, dass die Leute Verständnis dafür zeigen, wenn diese 18-, 19-, 20-jährigen Burschen mal nicht so gut spielen und auch mal Verständnis da ist, wenn es nicht so gut läuft."

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