Wechsel-Hammer in Hoffenheim

Wiese zu seinem eigenen Schutz aussortiert

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Tim Wiese wird gegen den SC Freiburg nicht den 1899-Kasten hüten.

Hoffenheim - Die Posse um Tim Wiese beim Krisenklub 1899 Hoffenheim geht in die nächste Runde. Zum eigenen Schutz wird der Ex-Nationalkeeper degradiert.

Der vom Abstieg bedrohte Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim hat auf den letzten Drücker doch noch auf der Torhüterposition nachgebessert und Heurelho Gomes vom englischen Spitzenklub Tottenham Hotspur verpflichtet. Wie die Kraichgauer vermeldeten, wird der ehemalige brasilianische Nationaltorwart bis zum Saisonende ausgeliehen.

„Mit Heurelho Gomes bekommen wir einen Torhüter, der sowohl national, als auch international eine Menge Erfahrung auf höchstem Niveau gesammelt hat“, sagte Hoffenheims Manager Andreas Müller: „Er wird seinen Beitrag dazu leisten, dass die TSG in der Bundesliga bleibt. Davon bin ich überzeugt.“

Gomes, der zwischen 2006 und 2010 dreimal für die Selecao zum Einsatz kam, stand in den vergangenen dreieinhalb Jahren 95 Mal in der Premier League im Tor der „Spurs“, war dort aber zuletzt nicht mehr erste Wahl. Davor hütete der 31-Jährige vier Jahre lang das Tor beim niederländischen Erstligisten PSV Eindhoven und absolvierte 123 Spiele. Für beide Vereine kam Gomes auf 42 Einsätze in der Champions League.

Am frühen Nachmittag hatte 1899-Trainer Marco Kurz bekanntgegeben, dass der etatmäßige Stammkeeper Tim Wiese im Heimspiel am Samstag (um 15.30 Uhr/Sky und Liga total!) gegen den SC Freiburg nicht im Tor der Kraichgauer stehen wird und damit Spekulationen um eine Nachverpflichtung geschürt. Auf Wiese laste ein „unmenschlicher Druck“, sagte Kurz, der eine „unglaubliche Dynamik in der öffentlichen Wahrnehmung“ ausgemacht hat.

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SID

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