Hundetötung in der Ukraine: DFB reagiert

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Skandalöse Säuberung vor der EM: Die Ukraine lässt ihre Straßenhunde töten

Kiew - In der Ukraine werden Monate vor dem Beginn der EURO 2012 auf brutale Weise Hunde getötet - angeblich den Fans zuliebe. Jetzt regt sich Widerstand - auch aus Deutschland. Der DFB reagiert.

Qualvolle Todeskämpfe, überall auf den Straßen Kiews. Erst zucken die Beine, dann tritt Schaum aus dem Mund – die Hunde in der Ukraine verenden nahezu lautlos zwischen den Autos und Häuserwänden. Diese erschütternden Bilder kommen wenige Monate vor der Europameisterschaft aus dem Land des Gastgebers: Die Ukraine will ihre Straßen für die Fans säubern.

Wurfgeschosse in Stadien: Bierbecher, Sellerie, eine Katze und Dildos

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Doch es regt sich Widerstand – nun auch aus Deutschland. Nachdem bereits etliche Tierschutzorganisationen sowie Spitzensportler wie Wladimir Klitschko oder der ehemalige Fußballnationalspieler Fabian Ernst öffentlich gegen die Massentötung der Hunde protestiert haben, will sich nun auch Theo Zwanziger einschalten. Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes habe die Angelegenheit in seiner Funktion als Mitglied der UEFA-Exekutive bereits dort platziert. Ein offizielles Statement aus Frankfurt gibt es allerdings nicht.

Dafür aber von der UEFA als Veranstalter der Euro 2012. Der europäische Verband habe bereits mehrfach den ukrainischen Verband, die örtlichen Behörden in den Spielstädten Kiew, Lwiw, Donezk und Charkow sowie die ukrainische Regierung auf die Situation vor Ort hingewiesen, teilte die UEFA-Pressestelle mit.

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