Transferverbot für Klubs

Italien schürt Maßnahmenpaket gegen Hooligans

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Szenen, wie diese beim römischen Derby, sollen dem italienischen Innenministerium nach in Zukunft besser verhindert werden.

Rom - Vor Beginn der Serie-A-Saison in Italien verschärft die Regierung die Offensive gegen gewalttätige Hooligans - mit Auswirkung auf die Klubs.

Dies sieht das von Innenminister Angelino Alfano entworfene Maßnahmenpaket vor, das am Freitag vom Ministerrat in Rom überprüft wurde. Demnach wird das Innenministerium aus Sicherheitsgründen Transferverbote für Klubs, deren Hooligans als gefährlich für die öffentliche Sicherheit eingestuft werden, erteilen können. Gegen gefährliche Fangruppen kann zudem ein zweijähriges Stadionverbot verhängt werden.

Für Wiederholungstäter soll die Stadionsperre von fünf auf acht Jahre verschärft werden. Außerdem können Hooligans bei rassistischen Gesängen auch außerhalb des Stadions verhaftet werden. Auch die Strafen für Sportbetrug wird Italien verschärfen. Das Strafmaß für Spielmanipulationen steigt auf bis zu neun Jahre Haft, heißt es im Dekret des Innenministeriums. Die Geldstrafen für den Tatbestand des Sportbetrugs sollen von 10.000 auf 100.000 Euro erhöht werden, wobei Sportbetrug mit bis zu sechs Jahren Haft bestraft werden kann.

SID

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