Grünes Licht von Magath: Lakic zu Hoffenheim

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Was denn nun? Die Transfergerüchte um Srdjan Lakic reissen nicht ab.

Zuzenhausen - 1899 Hoffenheim hat nun doch schnell einen Ersatz gefunden für den abgewanderten Torjäger Vedad Ibisevic. Felix Magath vom VfL Wolfsburg gibt nach langem Transferpoker Grünes Licht.

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Lakic-Wechsel nach Hoffenheim geplatzt

Nach langem Transferpoker mit dem VfL Wolfsburg kommt Srdjan Lakic auf Leihbasis vom Liga-Konkurrenten bis zum Saisonende in den Kraichgau. Über die Modalitäten wurde nichts bekannt. “Wir freuen uns, dass wir eine für alle Seiten vorteilhafte Lösung gefunden haben. Felix Magath hat letztendlich Grünes Licht gegeben“, sagte Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp der “Rhein-Neckar-Zeitung“ (Dienstag) über den Wechsel des 28 Jahre alten Angreifers.

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Noch am Vortag war 1899-Manager Ernst Tanner überzeugt gewesen, dass der angestrebte Transfer “aus wirtschaftlichen Gründen“ geplatzt sei. Aber offensichtlich konnte Hopp im Beisein eines der Hoffenheimer Geschäftsführer VfL-Trainer Magath, VW-Boss Martin Winterkorn und den VfL-Aufsichtsratschef Francisco Javier Garcia Sanz im entscheidenden Moment fernmündlich überzeugen: Ein Agreement auf allerhöchster Ebene nach insgesamt zwölfstündigem Gesprächs-Marathon.

Nach einem Medizincheck von Lakic sollte rechtzeitig zum Ablauf der Wechselfrist bis Dienstagabend entschieden werden, ob der Kroate einen längerfristigen Vertrag erhält. Eine Kaufoption oder ein Vorkaufsrecht hat Hoffenheim an dem ehemaligen Torjäger des 1. FC Kaiserslautern nicht. Lakic war nach seinem Wechsel von Kaiserslautern nach Wolfsburg bei Magath ins Abseits geraten. Für den VfL kam er nur zu zehn Bundesliga-Einsätzen.

Lakic soll den für rund fünf Millionen Euro zum VfB Stuttgart abgewanderten Ibisevic ersetzen und könnte bereits am Samstag im Heimspiel gegen den FC Augsburg sowie am Mittwoch darauf im Pokal-Viertelfinale gegen Greuther Fürth eingesetzt werden. Zuvor waren Chinedu Obasi (zu Schalke) und Gylfi Sigurdsson (nach Swansea) von der Gehaltsliste gestrichen worden und hatten eine große Lücke im Team von Trainer Holger Stanislawski hinterlassen. Das Trio erzielte immerhin in 220 Bundesliga-Spielen insgesamt 71 Tore für Hoffenheim.

dpa

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