"Wir müssen aufpassen"

Löw will Fußball-Revolution

Joachim Löw
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Joachim Löw.

Zürich - Bundestrainer Joachim Löw hat die Möglichkeit einer vierten Auswechslung während Fußball-Spielen ins Gespräch gebracht.

„Für mich als Trainer wäre das sinnvoll“, sagte der 54-Jährige vor der Auszeichnung des Trainer des Jahres am Montagabend in Zürich: „Die Belastung ist enorm hoch, die Spiele werden immer schneller.“

Vor allem in Spielen, die „in die Verlängerung gehen, hätte ich gerne noch eine vierte Möglichkeit, die Partie zu beeinflussen“, sagte der Weltmeister-Coach, der die Einführung der Torlinientechnik in der Bundesliga derweil ausdrücklich begrüßte: „Mit der Torlinientechnik kann man unmittelbar entscheiden, sodass es keine langen Unterbrechungen gibt.“

Für Löw ist mit Blick auf den internationalen Spielkalender zudem die „Grenze der Belastbarkeit erreicht, gerade für die Nationalspieler“. Speziell für junge Profis sei manchmal Training „besser, um sich weiterzuentwickeln“, sagte Löw: „Wir müssen aufpassen, dass sich das Rad nicht überdreht.“

SID

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