Neuauflage des WM-Finals

Löw ohne Co-Trainer - Özil fällt wohl aus

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Joachim Löw (rechts) ist immer noch auf der Suche nach einem Nachfolger für den ehemaligen Co-Trainer Hansi Flick (links).

Düsseldorf - Bundestrainer Joachim Löw wird in der Neuauflage des WM-Finales am Mittwoch gegen Argentinien ohne Co-Trainer auf der Bank sitzen. Mesut Özil fällt wohl aus.

Ohne Nachfolger für den bisherigen Assistenten Hansi Flick wird Bundestrainer Joachim Löw wird in der Neuauflage des WM-Finales am Mittwoch gegen Argentinien (20.45 Uhr/ZDF) und im ersten EM-Qualifikationsspiel am Sonntag gegen Schottland (20.45 Uhr/RTL) ohne auf der Bank sitzen. „In diesen Tagen wird kein Co-Trainer bei uns sein. Es wird auch keiner nachreisen“, sagte Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff am Montag auf der Pressekonferenz in Düsseldorf.

Wann die Entscheidung fallen wird, wer Nachfolger des zum Sportdirektor aufgestiegenen Flick wird, ist noch offen. Löw werde aber am Dienstag „auf jeden Fall etwas dazu sagen“, versicherte Bierhoff.

Der vermeintliche Favorit, U19-Trainer Marcus Sorg, ist nach Angaben des Kölner Express aus dem Kandidatenkreis ausgeschieden. Auch den Kapitän und damit Nachfolger des zurückgetretenen Philipp Lahm wird „Jogi sicher bald verkünden.“ Dies dürfte am Dienstag passieren.

Auf Mesut Özil muss die deutsche Nationalmannschaft gegen Argentinien wohl verzichten. Der Mittelfeldspieler des FC Arsenal reiste am Mittwoch wegen Problemen mit dem Knöchel am Montag nicht an. „Für Mittwoch sieht es schlecht aus“, sagte Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff: „Es wird daran gearbeitet, dass er Sonntag spielen kann.“

Ansonsten trafen alle 20 nominierten Spieler am Montag in Düsseldorf ein. Auch Lukas Podolski, der entgegen anderslautenden Berichte nicht in Rom beim interreligiösen Fußballspiel für den Frieden antrat. Sowohl Podolski als auch der angeblich für das Benefizspiel nominierte Özil seien nicht mit entsprechenden Freistellungswünschen an den Bundestrainer herangetreten, erklärte Nationalmannschaftssprecher Jens Grittner.

Beim öffentlichen Training am Montagabend in Düsseldorf werden aller Voraussicht nach auch die angeschlagenen Mats Hummels, Jerome Boateng und Sami Khedira pausieren müssen.

SID

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