Vor Partie gegen San Marino

DFB-Pressekonferenz mit Löw: Drei Neue in der Startelf

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Jogi Löw plant gegen San Marino mit drei Neuen in der Startelf.

Rimini - Vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen San Marino verrät Joachim Löw welche drei Spieler neu in die Startelf rücken und was er sich von dem ungleichen Duell erwartet.

Mit Marc-André ter Stegen im Tor, Mittelfeld-Antreiber Ilkay Gündogan und Knipser Mario Gomez geht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in das WM-Qualifikationsspiel beim krassen Außenseiter San Marino. Nachdem Joachim Löw am Freitag gleich fünf Stammkräfte nicht zur Verfügung hat, rückt Barcelona-Torwart ter Stegen für den kranken Kapitän Manuel Neuer ins Tor. 

Gündogan und Gomez kommen neu in die Startelf. Dass auch die Weltmeister Toni Kroos, Jérôme Boateng, Mesut Özil und Julian Draxler nicht dabei sind, wird „keinen Abbruch im spielerischen Bereich“ bedeuten, erklärte der Bundestrainer am Donnerstag in Rimini.

Löw garantiert Neulingen mindestens einen Einsatz

Den Neulingen Yannick Gerhardt (22/Wolfsburg), Benjamin Henrichs (19/Leverkusen) und Serge Gnabry (21/Bremen) sowie dem Schalker Leon Goretzka (21) versprach Löw mindestens einen Einsatz entweder gegen San Marino oder vier Tage später im Test gegen Italien. 

Bei dieser Partie wird Sami Khedira von Löw wie geplant geschont und daher nicht mehr zum DFB-Aufgebot gehören. Im Tor wird am Dienstag in Mailand der Leverkusener Bernd Leno stehen, kündigte der Bundestrainer an.

Khedira: „So viele Tore wie möglich“

Löw versprach keine Rekordjagd, formulierte aber für die Partie in Serravalle das klare Ziel: „Wir wollen ein klares Ergebnis mit nach Hause nehmen.“ Sami Khedira machte den Ehrgeiz der deutschen Spieler deutlich: „Wir wollen so viele Tore wie möglich erzielen.“ Vor zehn Jahren siegte Deutschland im zweiten Pflichtspiel unter Löw in San Marino mit 13:0 - das ist noch immer Rekord in der Ära des aktuellen Bundestrainers. 

Eine Wiederholung erwartet der DFB-Chefcoach aber nicht: „Diese Zeiten sind vorbei. Beim 13:0 war jeder Schuss ein Treffer.“ Den höchsten Sieg der Historie verbuchte ein DFB-Team 1912 bei den Olympischen Spielen in Stockholm mit 16:0 gegen Russland.

Hummels: „Hoffen, dass es ein klarer Sieg wird“

Vor dem ungleichen Duell gegen den krassen Außenseiter San Marino kann Mats Hummels bei den Fußball-Weltmeistern keine Motivationsprobleme erkennen. „Wir Spieler freuen uns immer auf die Qualifikationsspiele. Es ist nicht der namhafteste Gegner, aber wir spielen gerne Fußball und wir hoffen, dass es ein klarer Sieg wird“, sagte der Verteidiger des FC Bayern München vor dem letzten Pflichtspiel im Jahr 2016. 

Deutschland geht mit der makellosen Bilanz von drei Siegen und 8:0 Toren als souveräner Spitzenreiter der Gruppe C in die Partie. Vier Siege in den ersten vier Spielen auf dem Weg zu einer WM sind der DFB-Elf unter Löw bisher noch nicht gelungen.

SID

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