FC Chelsea

Mourinho: Unter einer Bedingung darf Schürrle gehen

Der FC Chelsea will André Schürrle eigentlich nicht abgeben. Foto: Dimitris Legakis
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Der FC Chelsea will André Schürrle eigentlich nicht abgeben.

London - Jose Mourinho hat erklärt, dass er den deutschen Nationalspieler André Schürrle nur bei einem „phänomenalen Angebot“ abgeben werde. Die Schmerzgrenze des FC Chelsea soll bei 30 Millionen Euro liegen.

Die Zukunft von Andre Schürrle beim Premier-League-Spitzenreiter FC Chelsea ist weiterhin ungewiss. Coach Jose Mourinho erklärte, dass er den Fußball-Weltmeister nur bei einem "phänomenalen Angebot" abgeben würde.

Die Schmerzgrenze für einen Transfer des 24 Jahre alten Nationalspielers soll bei rund 30 Millionen Euro liegen. "Im Prinzip hätten wir gerne, dass er bleibt. Die Frage stellt sich also nicht bei einem guten Angebot für ihn, sondern nur bei einem phänomenalen", sagte der Portugiese.

Eine Garantie für einen Verbleib des Offensivspielers an der Stamford Bridge ist das nicht. In dieser Saison kam der ehemalige Leverkusener Schürrle in der Liga erst zu fünf Einsätzen in der Startformation. In den vergangenen 14 Liga-Partien stand der Deutsche nur 127 Minuten auf dem Rasen.

Neben ihm gilt bei den West-Londonern auch Mittelfeldspieler Mo Salah als möglicher Abgang im Winter. "Ich kann bei beiden nicht sagen, dass sie am Ende des Monats noch da sind, aber ich mag sie, brauche sie und vertraue ihnen", sagte Mourinho. Um einen Platz in der ersten Elf zu bekommen, müsse Schürrle besser spielen als Eden Hazard oder Willian. Beide sind derzeit allerdings in überragender Verfassung.

Offenbar Interesse aus Wolfsburg und Dortmund

Englische Medien meldeten, dass derzeit der VfL Wolfsburg das Rennen um Schürrle anführen würde. Auch Borussia Dortmund wird auf der Insel immer wieder als möglicher Abnehmer genannt. Ob ein Wechsel zustande kommt, steht dennoch in den Sternen. "Auch der Spieler muss bereit sein, eine neue Herausforderung anzunehmen", meinte Mourinho. Von Schürrle selbst gab es zu seiner Situation bei Chelsea zuletzt keine Stellungnahme.

Sein Coach warb um Verständnis: "Ich kann nicht immer dieselben 18 Spieler auswählen. Schürrle spielt mehr als Salah. Sie haben beide in allen Wettbewerben gespielt, sogar in der Champions League. Ich zähle auf sie". Chelsea werde nur auf dem Transfermarkt aktiv, wenn der Klub durch ein Angebot dazu gezwungen werde. Zuletzt tauchten der Kolumbianer Juan Cuadrado vom AC Florenz oder Douglas Costa von Schachtor Donezk als mögliche Neuzugänge in den Medien auf.

Beim kommenden Spiel hat Schürrle die Chance, seine Bedeutung für den Klub herauszustellen. In der vierten Runde des FA-Cups gegen den FC Bradford soll er zur Startformation zählen, nachdem er in den bisherigen fünf Januar-Partien dreimal nicht zum Kader gehörte. Nach seinem Treffer als Einwechselspieler beim 5:0 gegen Swansea City am vergangenen Wochenende stand er beim 1:1 im Liga-Pokal beim FC Liverpool wegen Krankheit nicht zur Verfügung.

dpa

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