Wer kann sich empfehlen?

Brandt, Volland und Süle bekommen Chance im DFB-Team

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Niklas Süle (r.) hat noch keine A-Länderspiel absolviert - noch.

München - Das Abschiedsspiel für Bastian Schweinsteiger könnte für einige Spieler der Start in eine länger dauernde Zukunft in der A-Nationalmannschaft werden. Das sind die Kandidaten.

Denn neben Josuah Kimmich (FCB) und Jonathan Tah (Leverkusen), die bei der EM mit dabei waren, werden auch die Olympia-Silbermedaillengewinner Max Meyer (Schalke) und Niklas Süle (Hoffenheim) Einsatzzeiten bekommen. Für Kevin Volland (Hoffenheim) ist es die Chance, sich bei Joachim Löw zu etablieren. Und für Weltmeister Julian Brandt ist es ein zweiter Start. „Max Meyer und Julian Brandt waren schon bei uns, Niklas Süle wollen wir gerne näher kennenlernen“, so der Bundestrainer.

Eine „Mannschaft mit Perspektive“ nennt Löw seine Elf, denn nach den Abschieden von Schweinsteiger und Lukas Podolski werden zwei Plätze frei. Für Süle geht es im Duell mit Tah um den dritten Platz hinter den Innenverteidigern Mats Hummels und dem noch pausierenden Jerome Boateng. Max Meyer ist eine Alternative im offensiven Mittelfeld, liegt aber in der Hierarchie noch klar hinter Mesut Özil und Julian Draxler. Brandt hat den Vorteil der vielfachen Verwendbarkeit. Kimmich brachte die Sichtweise der neuen Generation zum Ausdruck: „Wenn man einmal in der Nationalmannschaft ist, möchte man da nicht mehr weg. Ich konnte jetzt schon mal reinschnuppern und werde alles dafür geben dabeizubleiben.“

Das Spiel in Gladbach (bei uns im Live-Ticker) ist aber nicht nur ein Testlauf für die Neuen, schließlich beginnt am Sonntag in Oslo quasi der Ernst des Lebens. „Das Spiel gegen Finnland wird natürlich auch dazu dienen, uns auf den Start in die WM-Qualifikation gegen Norwegen einzustimmen“, sagte Löw. Vor zwei Jahren lief das DFB-Team nach einer frühen Niederlage gegen Polen in der EM-Qualifikation der Konkurrenz lange hinterher. Das soll diesmal unbedingt vermieden werden. Löw: „Es geht darum, die Belastung ein bisschen zu teilen, weil die Spieler nach nur einem Wettkampftag in der Bundesliga und überwiegend weniger Zeit in der Vorbereitung noch nicht an ihrem Limit spielen und trainieren können.“ Und das ist die Chance für die Neuen, sich zu zeigen.

tz

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