Juve nicht zu knacken - Gladbachs Hoffnung Europa League

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Das Tor von Fabian Johnson (r) zum 1:0 reichte Borussia Mönchengladbach nicht zum Sieg. Foto: Federico Gambarini

Am vierten Spieltag hat Borussia Mönchengladbach die Chancen aufs Weiterkommen in der Champions League verspielt. Am Ende stand nur ein 1:1 gegen Juventus Turin. Der Sieg wäre möglich gewesen.

Mönchengladbach (dpa) - Vier Spiele, kein Sieg - das reicht nicht, um auch über den Winter hinaus weiter in der Champions League zu spielen.

Doch Borussia Mönchengladbach hat beim 1:1 (1:1) gegen den italienischen Rekordmeister erneut eine gute Leistung geboten. Jetzt gilt es den dritten Platz zu erobern.

HINGUCKER DES SPIELS:Vielleicht lag es auch an der ungewöhnlichen Trikotfarbe. In ihren rosa Auswärts-Hemdchen hätten die Juve-Profis auf jeder Modenschau die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Doch mit ihrer starken Defensivleistung und einem guten Gianluigi Buffon im Tor hatten die Italiener vor allem sportliche Argumente für den Punktgewinn.

AUFREGER DES SPIELS:Kurz nach der Pause zuckten alle Gladbacher auf der Bank zusammen. Nach einem groben Foulspiel des Brasilianers Hernanes an Alvaro Dominguez wurde schon der nächste Langzeitverletzte befürchtet. Doch der Spanier kam in seinem 50. Europapokalspiel schnell wieder auf die Beine, Hernanes sah die Rote Karte. "Dadurch wurde es natürlich ein anderes Spiel", meinte Trainer Massimiliano Allegri.

MANN DES SPIELS:Der Schweizer Stephan Lichtsteiner musste sich vor einem Monat einer kleinen Herz-Operation unterziehen. Am Dienstag bestritt er wieder sein erstes Spiel für Juventus und erzielte in der 44. Minute den 1:1-Ausgleich. Es war das erste Europapokaltor des Verteidigers. "Er war erst seit zwei Tagen im Training. Es ist wunderbar, dass er getroffen hat. Da überwiegt die Freude", sagte Trainer Allegri.

ZITAT DES SPIELS:"Wenn wir uns jetzt schon darüber ärgern, dass wir zu Hause gegen Juventus nur einen Punkt holen, dann sind wir auf einem guten Weg", sagte Gladbachs Trainer André Schubert.

DAS SAGT DER SPORTDIREKTOR: " Die Mannschaft hat wie schon im Hinspiel ein großartiges Spiel gemacht. In Überzahl haben wir uns dann leider an ihrem Defensiv-Riegel die Zähne ausgebissen. Wir haben bis zum Schluss alles gegeben, es hat aber leider nicht zum Sieg gereicht. Nun wollen wir die Chance auf den dritten Platz in dieser Gruppe unbedingt erreichen und haben jetzt ein Endspiel gegen Sevilla", sagte Max Eberl und erklärte zur Situation um Trainer André Schubert: "In der Länderspielpause wird es ein Gespräch geben. Wir sehen was passiert, registrieren das sehr wohlwollend und sind sehr froh, dass wir so einen Interimstrainer haben. Wir werden auch eine gute Entscheidung für Borussia Mönchengladbach treffen."

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