2. Bundesliga, Sonntagsspiele

FCK patzt im Aufstiegsrennen - Jubel in Aue

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Jakub Sylvestr bejubelt das 3:2 gegen Union Berlin.

Kaiserslautern - Der 1. FC Kaiserslautern hat im Kampf um den Bundesliga-Aufstieg einen Rückschlag erlitten. Jubel herrscht dagegen beim abstiegsbedrohnten FC Erzgebirge Aue. Die Sonntagsspiele der 2. Bundesliga.

Der 1. FC Kaiserslautern hat nach einem erneuten Patzer im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga den Karlsruher SC vorbeiziehen lassen. Der FCK kam am 29. Spieltag nicht über ein 1:1 (1:1) gegen den VfL Bochum hinaus, der nun ein Sechs-Punkte-Polster auf den Abstiegs-Relegationsplatz hat.

Der KSC schob sich mit einem 3:0 (2:0)-Erfolg bei 1860 München aufgrund der besseren Tordifferenz vor die punktgleichen Lauterer auf Rang fünf mit fünf Zählern Rückstand auf den SC Paderborn auf dem Aufstiegs-Relegationsrang. Union Berlin muss derweil nach dem 2: 3 (2:2) bei Erzgebirge Aue den Traum von der Bundesliga endgültig abhaken.

Ausgerechnet die Lauterer Leihgabe Richard Sukuta-Pasu (42.) brachte die Bochumer vor 26.916 Zuschauern auf dem Betzenberg mit einem vorzüglich herausgespielten Treffer in Führung. Nach dem Ausgleich durch Mohamadou Idrissou (45.) mussten die Gastgeber das Schlussdrittel in Unterzahl bestreiten, da Florian Dick (62.) die Gelb-Rote Karte sah.

Für Aufsteiger KSC war Rouwen Hennings mit seinem Dreierpack (19. /FE, 32., 53.) der Mann des Tages. Die ambitionierten Löwen sind nach der dritten Niederlage aus den letzten vier Spielen endgültig im Niemandsland der Tabelle angekommen.

Im ersten Spiel nach Bekanntwerden des Funkel-Abschieds zum Saisonende begannen die Löwen vor 19.100 Zuschauern bemüht, gerieten nach einem Foul von Markus Schwabl im Strafraum an Daniel Gordon aber durch Hennings verwandelten Elfmeter in Rückstand (19. ). 13 Minuten später war der Vertreter des verletzten Koen van der Biezen erneut zur Stelle, als Schwabl einen langen Pass unterlief. Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte der ehemalige U21-Nationalspieler nach einem Konter mit einem sehenswerten Schuss vom Strafraumeck.

Im Erzgebirgestadion standen vor 12.000 Zuschauern zunächstElfmeterentscheidungen des Schiedsrichters Jochen Drees (Münster-Sarmsheim) im Mittelpunkt. Vor dem 0:1 durch Torsten Mattuschka (24.) war Aues Torhüter Martin Männel mit Union-Abwehrspieler Roberto Puncec zusammengestoßen, dem Ausgleich durch Torjäger Jakub Sylvestr (30.) ging ein vermeintliches Foul von Puncec an Frank Löning voraus. Tobias Nickenig (33.) brachte Aue kurz darauf in Führung, Steven Skrzybski (40.) konterte umgehend für Union. In der zweiten Hälfte passierte nicht viel, bis Drees erneut auf den Elfmeterpunkt zeigte und Sylvestr (72.) verwandelte.

sid

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