2. Liga

Kein Sieger im Spitzenspiel, wichtiger Dreier für Fürth

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Ingolstadts Konstantin Engel (rechts) und Düsseldorfs Ben Halloran kämpfen um den Ball.

Köln - Kein Sieger im Spitzenspiel, ein befreiender Sieg für die SpVgg Greuther Fürth und eine verpasste Chance des Karlsruher SC: Zum Auftakt des 12. Spieltags haben sich die Teams der 2. Fußball-Bundesliga torarm präsentiert.

Fortuna Düsseldorf und Tabellenführer FC Ingolstadt trennten sich 0:0, Fürth gewann 1:0 (1:0) bei Union Berlin, der KSC und der SV Sandhausen trennten sich 1:1 (0:0).

Ingolstadt baute durch das Remis bei Verfolger Düsseldorf seine imponierenden Serien weiter aus. Die Bayern sind nunmehr seit 19 Auswärtsspielen sowie 16 Begegnungen ohne Niederlage und haben an der Spitze weiterhin einen komfortablen Vorsprung. Fortuna blieb ihrerseits zum neunten Mal in Folge ohne Niederlage, liegt aber nach wie vor fünf Punkte hinter dem FCI.

Vor 33.878 Zuschauern hatten die Düsseldorfer den besseren Start und durch Sergio Da Silva Pinto in der zweiten Minute auch die erste Chance, die aber von Ingolstadts Torwart Ramazan Özcan entschärft wurde. Die beste Möglichkeit vor der Pause hatten die Gäste durch Lukas Hinterseer, der in der 20. Minute aus kurzer Distanz über das Tor schoss.

Auch nach der Pause entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, wobei spielerische Höhepunkte aber wie schon in Abschnitt eins Mangelware blieben. Die beste Chance hatten die Gäste nach einer Stunde, nachdem sich Fortuna-Torwart Michael Rensing bei einer Ecke verschätzt hatte. Für seinen geschlagenen Torwart klärte zunächst Da Silva nach einem Kopfball von Moritz Hartmann auf der Linie, anschließend köpfte Marvin Matip den Ball an die Latte.

Fürth schaffte dagegen den Befreiungsschlag. Nach zuletzt nur einem Sieg aus sechs Pflichtspielen stellten die Franken den Anschluss zu den Aufstiegsrängen wieder her. Fürth ist nach dem Auftakt des 12. Spieltags mit 18 Punkten Sechster, die Berliner (13) sind weiterhin Elfter.

Kacper Przybylko (3.) sorgte vor 18.702 Zuschauern kurz nach dem Anpfiff für die Entscheidung. Union, das Fürth in der eingleisigen 2. Liga bislang nur einmal bezwungen hat (2003), stemmte sich gegen die Niederlage. Das Team von Trainer Norbert Düwel fand aber keine Mittel und ging nach zwei Dreiern in Serie bereits fünften Mal in dieser Saison leer aus. Zudem sah Berlins Sören Brandy in der Nachspielzeit wegen groben Foulspiels die Rote Karte (90.+4).

Für Karlsruhe war das Remis gegen Sandhausen drei Tage nach dem überraschenden Aus im DFB-Pokal der nächste Rückschlag, am Dienstag hatten die Badener 0:1 beim Regionalligisten Kickers Offenbach verloren. Mit einem Sieg wäre Karlsruhe vorerst punktgleich mit RB Leipzig auf dem Relegationsplatz gewesen.

Der eingewechselte Manuel Torres hatte Karlsruhe in Führung gebracht (65.), Manuel Stiefler erzielte den Ausgleich (73.). Die Gäste bleiben mit nur zwei Zählern aus den letzten fünf Spielen im Keller.

SID

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