Klare Meinung bei Bayer-Stürmer

Kießling: Videobeweis macht Fußball kaputt

Stefan Kießling
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Stefan Kießling (r.) ist gegen eine Einführung des Videobeweis.

Unterföhring - Stefan Kießling, Stürmer von Bayer 04 Leverkusen, spricht sich klar gegen die Einführung eines Videobeweises in der Bundesliga aus. Und damit ist er nicht alleine.

"Von Entscheidungen wegen Abseits oder ähnlichem, davon lebt der Fußball und den sollte man dadurch nicht kaputt machen", sagte Stefan Kießling in einem Exklusiv-Interview mit dem Sport-Nachrichtensender Sky Sport News HD.

Auch SC Freiburgs Trainer Christian Streich hält wenig von zusätzlichen Unterbrechungen, um Spielszenen per Videobeweis im Nachhinein zu analysieren. "Jetzt auch noch bei Abseitsentscheidungen hinzugehen und das Spiel zu unterbrechen - dann kommen die nächsten Werbeblöcke und die Hälfte vom Stadion steht auf und geht wie in Amerika Popcorn kaufen", so Streich.

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DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig hatte am Montag bei der Vorstellung der Spielpläne für die kommende Bundesliga-Saison neben der Einführung der Torlinientechnologie auch den Videobeweis ins Spiel gebracht.

SID

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