Bis 2017

Köln verlängert mit Trainer Stöger

Peter Stöger
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Peter Stöger.

Köln - Der 1. FC Köln hat seine Vorbereitung auf die neue Saison mit einem Paukenschlag gestartet - und Peter Stöger langfristig gebunden.

Transferaktivitäten abgeschlossen, nahezu komplette Anwesenheit beim Trainingsauftakt und die wichtigste Personalfrage auf den Punkt geklärt: Aufsteiger 1. FC Köln verlängerte am Mittwoch den Vertrag mit Peter Stöger vorzeitig bis zum 30. Juni 2017 und hatte damit zum Auftakt der Vorbereitung auf die neue Saison in der Fußball-Bundesliga alle Hausaufgaben erledigt.

So etwas hat es beim ersten Bundesliga-Meister lange nicht gegeben. „Das ist eine Wertschätzung für mich. Ich bin froh, dass wir uns darauf verständigt haben, den Verein in kleinen Schritten voranzubringen“, sagte der 48 Jahre alte Österreicher auf der Pressekonferenz im renovierten Geißbockheim.

Zwischen den beiden ersten Einheiten der Saison unterzeichneten Stöger und sein Co-Trainer Manfred Schmid die Kontrakte. Manager Jörg Schmadtke wollte vor dem Start „eine klare Faktenlage“. „Wir haben uns kennengelernt und schnell eine Chemie gefunden. Hilfreich war, dass wir dann auch Erfolg miteinander hatten. Deshalb war alles relativ einfach“, meinte Schmadtke, der Stöger in seiner ersten Amtshandlung 2013 nach Köln gelotst hatte.

Unaufgeregt und sachlich, aber nicht ohne Mutterwitz hatte Stöger gleich in seinem ersten Jahr im jecken Köln die Bundesliga-Rückkehr geschafft. Der Fußball-Lehrer, der Austria Wien 2013 zur österreichischen Meisterschaft führte, entpuppte sich als Glücksgriff, sein Persönlichkeitsprofil passte in die Politik der ruhigen Hand der Nach-Podolski-Ära.

Diese wird von Schmadtke und Finanzgeschäftsführer Alexander Wehrle (seit Januar 2013 im Amt) vorgegeben. Sportliche Kompetenz bringt darüber hinaus Jörg Jakobs, der zum Sportdirektor befördert und bis 2018 gebunden wurde. Er hatte bereits in Hannover mit Schmadtke zusammengearbeitet.

Am Mittwoch gingen im Franz-Kremer-Stadion 27 Spieler zweimal auf den Platz. Vor rund 1000 Fans fehlten lediglich Kapitän Miso Brecko und Neuzugang Yuya Osako, die verlängerten Urlaub haben. „Wir sind gut drauf und haben Spaß daran, dass wir uns mit der Bundesliga und den Besten messen können“, sagte Stöger.

Mit insgesamt acht Neuzugängen habe man „Optionen und Alternativen dazugewonnen“. Ob sich die perfekte personelle Vorbereitung auf die Saison auszahlen wird, konnte Schmadtke nicht voraussagen. „Wir haben einen ausgewogenen, schnellen und jungen Kader. Ich glaube, dass es gut ist, bereits am ersten Trainingstag alle zusammen zu haben“, erklärte der Manager.

dpa

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