Kopenhagen-Boss bestätigt Pläne

Skandinavier planen multinationale Fußball-Liga

Kopenhagen - Eine Gruppe von Topklubs aus Dänemark, Schweden und Norwegen plant eine eigene, multinationale Fußball-Liga. Die Statuten von FIFA und UEFA verbieten das aber eigentlich.

Eine Gruppe von Topklubs aus Dänemark, Schweden und Norwegen plant eine eigene, multinationale Fußball-Liga. Das bestätigte Anders Hörsholt, Klubdirektor des dänischen Meisters FC Kopenhagen, der Zeitung BT.

Hörsholt sieht wegen der immer größer werdende Schere zwischen Europas Top-Vereinen wie Real Madrid oder Bayern München und den Vereinen aus kleineren Nationen Handlungsbedarf. "Wenn wir jetzt nicht agieren, werden die größten Vereine immer größer und stärker, während es für Vereine wie uns immer schwieriger wird. Wir müssen deshalb schauen, welche alternativen internationalen Lösungen es zukünftig für den FC Kopenhagen gibt."

Bislang jedoch verbieten die Statuten der internationalen Verbände FIFA und UEFA multinationale Ligen außerhalb der bisherigen kontinentalen und globalen Wettbewerbe. Die zwischen 2004 und 2007 ausgespielte Royal League mit Klubs aus Schweden, Dänemark und Norwegen fand lediglich als Pilotprojekt, parallel zu den jeweiligen nationalen Ligen, statt. 2008 wurde jedoch das offizielle Aus der Liga verkündet, unter anderem wegen mangelnder Sponsorengelder.

SID

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

auch interessant

Meistgelesen

Schmutzige Geldgeschäfte von Ronaldo, Özil und Co. enthüllt
Schmutzige Geldgeschäfte von Ronaldo, Özil und Co. enthüllt
Gegenwind für BVB-Coach Tuchel
Gegenwind für BVB-Coach Tuchel
FC Barcelona gegen Real Madrid: So endete der Clasico
FC Barcelona gegen Real Madrid: So endete der Clasico
Britischer Fußballskandal: 350 mutmaßliche Missbrauchsopfer
Britischer Fußballskandal: 350 mutmaßliche Missbrauchsopfer

Kommentare