Zweite Liga

RB Leipzig bleibt Erster - Nürnberg jubelt

Leipzig
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Leipzigs Torwart Benjamin Bellot (l.) klärt vor dem für Frankfurt spielenden Edmond Kapllani (r.) während der Leipziger Tim Sebastian die Szene beobachtet.

München - Der 1. FC Nürnberg hat in der 2. Fußball-Bundesliga den dringend benötigten Befreiungsschlag geschafft. Aufsteiger RB Leipzig konnte zum Auftakt des 4. Spieltags die Tabellenführung behaupten.

Der Bundesliga-Absteiger siegte am Freitagabend deutlich mit 4:0 bei Union Berlin. „Man kann sagen, dass heute eine Mannschaft geboren worden ist“, sagte FCN-Trainer Valerien Ismael beim TV-Sender Sky.

Die Sachsen mussten sich beim FSV Frankfurt aber mit einem 0:0 begnügen. Auch der mit acht Zählern weiterhin punktgleiche 1. FC Kaiserslautern kam beim 2:2 beim VfR Aalen nicht über ein Unentschieden hinaus.

Die Lauterer haderten nach Spielende heftig mit dem Schiedsrichter, denn ein umstrittener Elfmeter führte kurz vor Spielende durch den Aalener Leandro zum 2:2-Ausgleich für die Gastgeber. Zuvor hatte Stürmer Srdjan Lakic Kaiserslautern mit seinem vierten Saisontor in Führung geschossen (71.). Oliver Barth hatte zuvor ebenfalls mit dem Kopf für Aalen getroffen. Kevin Stöger hatte für den FCK vor der Pause das 1:0 erzielt.

Einen blendenden Einstand beim zweiten Nürnberger Saisonsieg feierte der Portugiese Daniel Candeias. Der Flügelstürmer erzielte mit seinem ersten Torschuss wuchtig aus halbrechter Position das frühe Führungstor in Berlin (7. Minute). Zum Kopfballtor von Timo Gebhart (30.) lieferte Candeias die Flanke. Nach den Platzverweisen von Martin Dausch (45.) und Christopher Trimmel (63.) hatte der „Club“ gegen neun Berliner noch leichteres Spiel. Der eingewechselte Peniel Mlpapa (67.) und Robert Koch (78.) erhöhten auf 4:0. „Es war keine einfache Zeit, wir mussten immer wieder Rückschläge wegstecken“, bekannte Coach Ismael.

Leipzig hatte in Frankfurt ebenfalls das Handicap einer Unterzahl zu verkraften, erkämpfte aber mit viel Glück in der Schlussphase einen Punkt. Der schon verwarnte Clemens Fandrich sah kurz vor dem Pausenpfiff die Gelb-Rote Karte, als er mit dem Frankfurter Hanno Balitsch zusammenrumpelte. Auch im vierten Saisonspiel blieben die Leipziger erneut ohne Gegentor.

dpa

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