Kapitänsamt beim DFB-Team

Löw will keinen Schweini-Vertreter benennen

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Bastian Schweinsteiger steht Joachim Löw (r.) häufig nicht zur Verfügung.

Köln - Bundestrainer Joachim Löw wird wohl erst kurz vor der EM 2016 den festen Stellvertreter seines Kapitäns Bastian Schweinsteiger benennen.

„Wenn Basti fehlt, ist denkbar, dass wir die Binde von Spiel zu Spiel vergeben, das hängt letztlich immer auch von der jeweiligen Personalsituation und unseren konkreten Planungen ab“, sagte Löw der Sport Bild: „Eine Festlegung bei einem Turnier macht hingegen Sinn.“

Den Zeitraum bis zur Endrunde 2016 in Frankreich sehe er als Prozess, meinte der Bundestrainer: „Das Bewusstsein, Verantwortung zu übernehmen, können wir nicht verordnen. Das hat auch was mit Reife zu tun. Es ist schon von uns so gewollt, dass sich die Spieler auch in diesem Bereich weiterentwickeln.“

Schweinsteiger hat seit seiner Ernennung zum Kapitän und damit zum Nachfolger des nach dem WM-Triumph zurückgetretenen Philipp Lahm verletzungsbedingt noch kein Länderspiel bestritten, stieg allerdings am Dienstag ins Mannschaftstraining seines Klubs Bayern München ein. In den vier Partien seitdem schickte Löw in Torhüter Manuel Neuer allerdings immer denselben Spielführer aufs Feld. Weitere Kandidaten sind die Mannschaftsräte Sami Khedira, Thomas Müller und Mats Hummels, auch Toni Kroos und Jerome Boateng sieht Löw als Führungsspieler. „Das sind Spieler, die trotz ihrer enormen Erfahrung noch sehr jung sind: Sie können noch reifen.“

sid

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