EM-Quali gegen Polen

Löw schließt Vorbereitung ab - Poldi selbstbewusst

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Lukas Podolski ist voller Selbstvertrauen.

Frankfurt/Main - Bundestrainer Löw bleibt nur noch ein Training, um seine Startelf für das EM-Quali-Spiel gegen Polen zu finden. Die deutschen fühlen sich gut gerüstet. "Wir sind Weltmeister", betont Podolski.

Mit dem Abschlusstraining schließt Bundestrainer Joachim Löw die Vorbereitung auf das wichtige EM-Qualifikationsspiel gegen Polen ab. "Nicht erst seit dem Spiel in Warschau ist uns bekannt, wie gefährlich dieses Team ist", erklärte Löw.

Seine 23 Spieler brennen auf eine Revanche für die 0:2-Niederlage im Hinspiel in Warschau. Auch Mesut Özil ist nach seiner Knieblessur wieder ins Teamtraining der deutschen Fußball-Nationalmannschaft eingestiegen. Am Mittag werden von Löw bei seiner ersten Pressekonferenz in der EM-Saison Einblicke in seine taktischen und personellen Pläne erwartet.

Der polnische Coach Adam Nawalka habe große individuelle Qualität in seinem Kader, "und ihm ist es gelungen, aus den vielen individuellen Fähigkeiten eine echte Einheit zu formen", erklärte Löw bereits. Nur drei Gegentore in der laufenden Qualifikation sprechen laut Löw für eine "beeindruckende Defensive". In der Offensive zeichne sich das polnische Team durch "große Variabilität aus". Neun verschiedene Spieler haben Tore für Polen erzielt. "Es reicht also nicht, sich nur auf Robert Lewandowski zu konzentrieren", betonte Löw.

Vor den letzten vier Spieltagen führt Polen (14 Punkte) die Gruppe D vor Weltmeister Deutschland (13) und Schottland (11) an. "Wir wissen um die Stärke der Polen, wir wissen aber auch, was wir können. Wir sind Weltmeister, wir spielen zu Hause, wir wollen gewinnen", sagte Lukas Podolski, der erstmals als Spieler von Galatasaray Istanbul zum Nationalteam angereist ist. Gegen Polen hat Deutschland von bislang 19 Spielen zwölf gewonnen, allein das letzte ging verloren.

Die Partie am Freitag (20.45 Uhr/RTL) in Frankfurt bleibt für den gebürtigen Polen Podolski speziell. "Ich spiele gegen das Land, in dem ich geboren wurde, das Land, in dem Teile meiner Familie leben. Selbstverständlich ist diese Paarung für mich mit besonderen Emotionen verbunden", bemerkte der 125-malige Nationalspieler.

dpa

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