Löws Kader ausgedünnt: Reus sagt für Länderspiele ab

Marco Reus fällt verletzt für die Nationalmannschaft aus. Foto: Bernd Thissen
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Marco Reus fällt verletzt für die Nationalmannschaft aus. Foto: Bernd Thissen

Berlin (dpa) - Es ist nicht das Nationalmannschafts-Jahr von Marco Reus. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler verpasst verletzungsbedingt auch die beiden letzten Länderspiele 2014.

Wie Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund mitteilte, hat sich der Angreifer beim 1:0 des Revierclubs über Borussia Mönchengladbach eine Bänder- und Sehnenzerrung sowie ein Knochenödem im linken Sprunggelenk zugezogen. Nach der Länderspielpause soll Reus, der wegen einer Verletzung schon bei der WM in Brasilien nicht dabei war, bei der Partie des BVB in Paderborn wieder einsatzfähig sein.

Bundestrainer Joachim Löw hat für das EM-Qualifikationsspiel am Freitag in Nürnberg gegen Gibraltar und für das Testspiel vier Tage später in Vigo gegen Spanien nur noch 21 Spieler in seinem Aufgebot. Zuvor hatte schon André Schürrle abgesagt. Die zuletzt fehlenden Weltmeister Sami Khedira und Benedikt Höwedes sind dagegen ins DFB-Team zurückgekehrt.

Weltmeister Schürrle hatte im Oktober aufgrund eines hartnäckigen Infektes nur reduziert trainieren können. In Abstimmung mit Löw wird der Offensivmann in London bleiben und individuell trainieren, "um seinen Fitnesszustand zu optimieren", teilte der DFB mit. Ohnehin noch nicht einsatzbereit sind nach längeren Verletzungspausen der Münchner Bastian Schweinsteiger und Mesut Özil vom FC Arsenal. Julian Draxler laboriert derzeit an einer Oberschenkel-Blessur und kann in diesem Jahr kein Spiel mehr bestreiten.

Der Schalker Draxler war wie Schürrle auch nicht zur Verleihung des Silbernen Lorbeerblatts und zur Kinopremiere des WM-Films "Die Mannschaft" nach Berlin gereist. So konnten nur 21 der 23 Weltmeister die höchste Sportauszeichnung von Bundespräsident Joachim Gauck direkt in Empfang nehmen.

Als einzigen Länderspiel-Neuling hat Löw für die beiden Spiele zum Jahresabschluss den Kölner Jonas Hector berufen. Das DFB-Team bereitet sich noch bis Mittwoch in Berlin auf die nächste EM-Ausscheidungspartie vor und reist am Donnerstag zum Spielort Nürnberg.

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