Magath nicht Nationaltrainer von Bosnien-Herzegowina

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Felix Magath hat sich gegen ein Engagement als Nationaltrainer von Bosnien-Herzegowina entschieden. Foto: Andreas Gebert

London (dpa) - Felix Magath wird nicht Trainer der Fußball-Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina.

"Es wäre eine sportlich reizvolle Aufgabe gewesen. Daher habe ich mich die letzten Tage intensiv mit dem Thema beschäftigt. Ich habe das Angebot allerdings ausgeschlagen", sagte Magath der Deutschen Presse-Agentur.

Das Interesse des Verbandes von Bosnien-Herzegowina zur Übernahme des vakanten Trainerjobs war einige Tage zuvor an die Öffentlichkeit geraten. Am 5. Dezember hatte sich Magath in Wien mit den Verantwortlichen zu ersten Gesprächen getroffen. "Die Anfrage ehrt mich und hat mich auch gefreut. Die Gespräche liefen offen und in einer guten Atmosphäre ab", sagte der 61 Jahre alte Coach.

Die Position war bei dem WM-Teilnehmer frei geworden, da sich der Verband nach der 0:3-Niederlage in der EM-Qualifikation in Israel von Coach Safet Susic getrennt hatte. Susic hatte die Mannschaft mit Magaths Ex-Spielern Edin Dzeko und Zvjezdan Misimovic zuvor zur ersten WM-Teilnahme des Landes geführt. In Brasilien kam das Aus aber schon nach den Gruppenspielen. In der Gruppe B der EM-Qualifikation ist Bosnien-Herzegowina derzeit nur Fünfter und wartet nach vier Spielen weiter auf den ersten Sieg.

Magath war im September von seinen Aufgaben beim englischen Zweitligisten FC Fulham freigestellt worden, nachdem der Saisonstart misslungen war. Zuvor hatte Magath mit den Cottagers den Abstieg aus der Premier League nicht verhindern können. Der Job für Bosnien-Herzegowina wäre für den Coach, der mit Bayern München und dem VfL Wolfsburg insgesamt dreimal deutscher Meister geworden ist, der erste Posten als Trainer einer Nationalmannschaft gewesen.

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