Chaos beim Bayern-Gegner

ManU: Kauft Beckham seinen alten Verein?

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David Beckham (r.) im United-Dress setzt sich gegen Fulhams Steve Finnan durch (Archivbild vom 19. Oktober 2002)

Manchester - Beim Gegner des FC Bayern in der Champions League herrscht blankes Chaos. Nun soll Manchester United angeblich zum Verkauf stehen - möglicherweise an David Beckham.

Es wäre eine noch größere Sensation, als wenn er noch einmal für die Red Devils spielen würde: Einem Bericht der englischen Zeitung "The Sun" zufolge plant Ex-Profi David Beckham (38) zusammen mit ehemaligen Mitspielern den Kauf von Bayerns Champions-League-Gegner Manchester United. Mit in diesem geplanten Konsortium seien seine Teamkollegen der berühmten "Klasse von 1992", zu der neben den Ex-Spielern Paul Scholes (39), Nicky Butt (39) und die Brüder Gary (39) und Phil Neville (37) auch Ryan Giggs (40) gehört, der aktuell noch für United spielt. Die Spieler waren zusammen aus der Jugend in den Profikader gewechselt und hatten unter anderem 1999 die Champions League gewonnen.

"Die Klasse von 1992": Paul Scholes, Phil Neville, Ryan Giggs, Nicky Butt, David Beckham und Gary Neville (v.l.)

Was auf den ersten Blick wie ein schlechter Scherz wirkt, ist bei genauerem Hinsehen gar nicht so abwegig. Manu steckt in der Krise, die Fans wenden sich ab. In der Champions League droht gegen den FC Bayern in der aktuellen Verfassung ein Debakel. Die Anhänger stehen zudem den Besitzverhältnissen des Vereins äußerst kritisch gegenüber. Seit 2005 ist der Verein Privateigentum des US-Unternehmers Malcolm Glazer. Der aktuelle Wert ManUs: 1,93 Milliarden Euro (Stand: 26.03.2014). Allerdings mehren sich die Gerüchte, Glazer wolle United verkaufen. „Die Glazers haben das Interesse verloren", so ein Insider gegenüber "The Sun". "Jeder weiß, dass der Klub praktisch zum Verkauf steht." Die Chance für Beckham und Co.? Aber wie sollen die knapp zwei Milliarden Euro Kaufpreis aufgebracht werden?

Bayern-Gegner Manchester United im Kurzporträt

Bayern-Gegner Manchester United im Kurzporträt

Die Lösung: Katar. Seit seinem Gastspiel bei Paris Saint-Germain hat Beckham Kontakte in das Emirat, dessen Königshaus PSG gehört. In Zusammenarbeit mit der katarischen Herrscherfamilie könnte der Kauf gestemmt werden. Den Fans dürfte dieser Gedanke, das Manchester United ihrer goldenen Generation gehört, gefallen.

Florian Weiß

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