Zwölf Polizisten verletzt

Massenprügelei nach Schalke gegen Hertha

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Wie hier beim Spiel zwischen Bremen und dem HSV im März 2014 musste die Polizei nach der Partie Hertha BSC gegen Schalke in Gelsenkirchen einschreiten.

Gelsenkirchen - Bei einer wüsten Massenschlägerei nach dem Bundesliga-Spiel Schalke 04 gegen Hertha BSC sind in Gelsenkirchen zwölf Polizisten verletzt worden.

Bei heftigen Auseinandersetzungen zwischen gewaltbereiten Fans sind im Anschluss an das Samstagabendspiel des 8. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen Schalke 04 und Hertha BSC (2:0) zwölf Polizisten verletzt worden. Drei Beamte mussten ihre Verletzungen im Krankenhaus ärztlich versorgen lassen. Ein Randalierer wurde vorläufig festgenommen.

Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski hat die Vorkommnisse am Sonntag auf das Schärfste verurteilt: „Es ist nicht hinnehmbar, dass Einsatzkräfte der Polizei, die zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie der friedlichen Fußballfans eingesetzt werden, brutal angegriffen werden“, sagte das Stadtoberhaupt in einer Erklärung: „Wir haben es hier nicht mit Fußballfans zu tun, sondern mit kriminellen Gewaltstraftätern. Ich erwarte hier den unbedingten Willen von allen Beteiligten, gegen diese Straftäter vorzugehen.“

In der Aufarbeitung des Geschehens würden Polizei, Verein und die Stadt Gelsenkirchen „an einem Strang ziehen“. Es müsse alles getan werden, um die beteiligten Hooligans „aus den Fußballstadien zu verbannen“. Der OB dankte den Polizeibeamten für ihren Einsatz, der schlimmere Auseinandersetzungen verhindern konnte: „Den verletzten Einsatzkräften wünsche ich eine schnelle Genesung.“

Vor dem Hauptbahnhof in Gelsenkirchen war gegen 21.40 Uhr eine Einsatzhundertschaft von einer größeren Gruppe Schalker Anhänger mit Flaschenwürfen und Pyrotechnik angegriffen worden. Als gleichzeitig ein Buskonvoi der Berliner Gästefans zum wartenden Sonderzug eintraf, brach eine Schlägerei zwischen beiden Lagern aus. Dabei kam es auch zu Sachbeschädigungen an Geschäften, Lokalen, im Bahnhofsgebäude und an Einsatzfahrzeugen. Der Sonderzug, der die Berliner Gästefans nach Hause bringen sollte, konnte erst mit knapp einstündiger Verspätung abfahren.

sid

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