Neururer-Nachfolger bestätigt

Verbeek neuer Trainer des VfL Bochum

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Gertjan Verbeek.

Bochum - Der Niederländer Gertjan Verbeek wird neuer Trainer des Zweitligisten VfL Bochum. Das gab Bochums Sportdirektor Christian Hochstätter nach dem 1:1 (0:1) am Sonntag gegen Erzgebirge Aue bekannt.

Der Niederländer Gertjan Verbeek ist neuer Trainer des Fußball-Zweitligisten VfL Bochum. Das gab Bochums Sportdirektor Christian Hochstätter nach dem 1:1 (0:1) am Sonntag gegen Erzgebirge Aue bekannt. Verbeek, der von Oktober 2013 bis April 2014 den damaligen Erstligisten und späteren Absteiger 1. FC Nürnberg betreute, wird an diesem Montag (13.00 Uhr) als neuer VfL-Hoffnungsträger präsentiert. Dann sollen auch weitere Details bekanntgemacht werden.

Bochum hatte sich am 9. Dezember von Trainer Peter Neururer getrennt. Seitdem fungierte Frank Heinemann als Interimslösung - ohne Sieg in drei Begegnungen. Verbeek beobachtete sein künftiges Team am Sonntag auf der Tribüne. „Ich finde es gar nicht einmal so schlecht, dass ein neuer Trainer auch Dinge sieht, die nicht so gut sind“, sagte Hochstätter über die ersten, sehr schwachen 45 Minuten gegen den Tabellenletzten.

Für den VfL war der 52 Jahre alte Verbeek nach Aussagen des Sportdirektors Wunsch-Coach Nummer eins: „Es war für mich klar, dass er einer der Kandidaten ist, die infrage kommen, wenn in Bochum ein neuer Trainer gesucht wird“, kommentierte Hochstätter die Personalie.

Gegen Aue verhinderte der VfL einen weiteren Rückschlag in letzter Minute, als Tobias Weis nach dem 0:1 durch René Klingbeil (33.) noch der Ausgleich gelang. Unter Heinemann war es das dritte Remis nach den torlosen Auftritten beim SV Sandhausen und der SpVgg Greuther Fürth. Bochum wartet seit fünf Begegnungen auf einen Sieg.

Vor 12 025 Zuschauern im VfL-Stadion hatte Klingbeil die Gäste nach einem Fehler von Bochums Keeper Michael Esser verdient in Führung gebracht. Doch nach dem 1:1 bleibt Aue Tabellenletzter und ist nun schon seit neun Begegnungen ohne Sieg. Dem VfL gelang in der Saison 2014/2015 lediglich ein Heimerfolg. Der frühere Erstligist Bochum hat nun 23 Punkte und geht als Tabellenelfter in das neue Jahr.

dpa

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