Nach Athen-Derby

Krawalle: Griechische Regierung stoppt Spielbetrieb

+
Der ehemalige Stürmer des Hamburger SV, Marcus Berg, musste einer bengalischen Fackel ausweichen.

Athen - Die griechische Regierung hat ein Zeichen gegen Gewalt gesetzt und den Spielbetrieb in den beiden Fußball-Profiligen des Landes für unbestimmte Zeit unterbrochen.

Der Spielstopp sei die Reaktion auf schwere Ausschreitungen während des Athener Derbys zwischen Panathinaikos und Olympiakos Piräus am Sonntag, teilte Super-League-Präsident Giorgos Borovilos mit.

Beim 2:1 von Panathinaikos im Spitzenspiel gegen den Meister und Tabellenführer hatten Heimfans Leuchtfackeln und Pyrotechnik als Wurfgeschosse gegen Olympiakos-Funktionäre und -Spieler eingesetzt. Eine Fackel traf Mittelfeldspieler Pajtim Kasami an der Schulter. Am Dienstag kam es dann bei einer Sitzung des Liga-Vorstandes zu einer Schlägerei zwischen Offiziellen beider Vereine.

Die neue Regierung plane, „den Spielbetrieb schnellstmöglich wieder aufzunehmen, aber dafür wollen sie von uns allen eine deutliche Reaktion sehen“, sagte Borovilos. Das Staatsradio berichtete, es sollten elektronische Tickets eingeführt werden, zudem sollten Überwachungskameras künftig das Geschehen auf den Tribünen in allen Arenen aufzeichnen. Dies seien die Bedingungen für eine Fortsetzung der Saison.

SID

Mehr zum Thema:

auch interessant

Meistgelesen

So sehen Sie das Bundesligaspiel 1. FC Köln heute gegen Borussia Dortmund live im TV und im Live-Stream
So sehen Sie das Bundesligaspiel 1. FC Köln heute gegen Borussia Dortmund live im TV und im Live-Stream
BVB: "Sahnehäubchen" Gruppensieg - oder lieber nicht?
BVB: "Sahnehäubchen" Gruppensieg - oder lieber nicht?
Mario Götze: Schmuddelige Häme für Geburtstagsgruß an Ann-Kathrin Brömmel
Mario Götze: Schmuddelige Häme für Geburtstagsgruß an Ann-Kathrin Brömmel
Draxler-Wechsel immer wahrscheinlicher: So viel soll er kosten
Draxler-Wechsel immer wahrscheinlicher: So viel soll er kosten

Kommentare