Nach den Terroranschlägen von Brüssel

Portugal richtet abgesagtes Spiel gegen Belgien aus

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Das Testspiel zwischen Belgien und Portugal findet nicht im König-Baudouin-Stadion in Brüssel statt.

Brüssel - Die Terroranschläge von Brüssel haben sich auch auf den Fußball ausgewirkt. Das Länderspiel zwischen Belgien und Portugal wurde Leiria verlegt.

Das Fußball-Freundschaftsspiel zwischen Belgien und Portugal, das ursprünglich am kommenden Dienstag in Brüssel stattfinden sollte, wird jetzt in Portugal ausgetragen. Das gab der portugiesische Fußballverband (FPF) am Mittwoch bekannt. Vorausgegangen war die Absage des Spiels durch den belgischen Fußballverband in Folge der Anschläge von Brüssel.

"Nach den dramatischen Ereignissen von Dienstag und aufgrund der höchsten Terrorwarnstufe in Belgien" hätten die beiden Verbände "gemeinsam entschieden, das Freundschaftsspiel am 29. März in Leiria auszutragen", heißt es in einer Mitteilung des FPF. Erst wenige Stunden zuvor hatte der belgische Fußballverband das Spiel, das im Brüsseler Stadion Roi Baudouin hätte stattfinden sollen, abgesagt.

Damit war der Verband einer Bitte der Stadt Brüssel gefolgt. "Aufgrund von Sicherheitsbedenken und als Vorsichtsmaßnahme hat die Stadt Brüssel um die Absage des Spiels gebeten", heißt es in der Mitteilung des Verbands. Bei dem Doppelattentat in Brüssel waren am Dienstag 31 Menschen getötet und rund 270 weitere verletzt worden. Belgien hat als Reaktion auf die Anschläge die höchste Terrorwarnstufe über das Land verhängt.

afp

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