Zweite Bundesliga

Neue Hoffnung für Aalen und 1860

Fortuna Düsseldorf VfR Aalen
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Der Aalener Torschütze zum 0:1 Orhan Ademi (M) jubelt mit Jürgen Gjasula (l) und Sascha Mockenhaupt.

Köln - Paukenschlag im Abstiegskampf: Der TSV 1860 und der VfR Aalen haben mit Auswärtssiegen wichtige Punkte geholt.

Der TSV 1860 München hat mit einem Auswärtssieg die Abstiegsränge verlassen. Die „Löwen“ gewannen mit 1:0 (0:0) beim FSV Frankfurt und stehen damit mit 33 Punkten auf Rang 15. Auch der VfR Aalen darf nach dem 2:0 (1:0)-Erfolg bei Fortuna Düsseldorf wieder hoffen. Sie rücken dank des besseren Torverhältnisses auf den Relegationsrang vor, punktgleich mit St. Pauli und Aue (alle 31 Punkte). In der dritten Partie des Abends sicherte der SV Sandhausen auch rechnerisch den Klassenverbleib. Die Mannschaft von Alois Schwartz gewann mit 4:0 (1:0) bei RB Leipzig.

Von Anfang an agierten die unter Druck stehenden Aalener zielstrebig und engagiert. Die Belohnung erfolgte nach einer knappen halben Stunde, als Orhan Ademi (27. Minute) nach einer Ecke am kurzen Pfosten lauerte und die Führung für den abstiegsbedrohten VfR erzielte. Später verwandelte Jürgen Gjasula einen Foulelfmeter (70.) und machte den Triumph der Gäste perfekt. Aalen feierte den zweiten Erfolg in den vergangenen sieben Partien und schöpft trotz Punktabzug nun wieder neue Hoffnung.

Mutig begannen auch die abstiegsbedrohten „Löwen“, eine erste Freistoßchance von Maximilian Wittek (7.) konnte FSV-Schlussmann Patric Klandt parieren. In der Folge ließen die Gäste aus München das im Abstiegskampf nötige Feuer vermissen. In einer höhepunktarmen Partie sah es lange Zeit nach einem torlosen Remis aus, bis der eingewechselte Valdet Rama (84.) die „Löwen“ und Trainer Torsten Fröhling nach einer Vorarbeit von Daniel Adlung erlöste. Für die Gastgeber aus Frankfurt (36 Punkte) wird es nach zehn sieglosen Spielen nun selbst noch mal eng im Keller.

Vor den Augen des französischen Superstars Thierry Henry, Weltmeister 1998 und Europameister 2000, zeigten die Gastgeber aus Leipzig eine schwache Partie. Nach der Pleite beim FC St. Pauli in der Vorwoche schienen sich die Sachsen in Sachen Aufstieg aufgegeben zu haben und traten entsprechend lustlos auf. Sandhausen machte seine Sache gut und ging durch Marco Thiede (36.) in Führung. Im zweiten Durchgang legte Aziz Bouhaddouz (52./59./74.) mit einem Hattrick nach und sorgte für die Entscheidung. RB Leipzig hat damit auch theoretisch keine Chance mehr auf den Aufstieg.

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dpa

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