Niersbach über Fifa-Entscheidung

Für Beckenbauer-Sperre "fehlt jedes Verständnis"

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Wolfgang Niersbach hat kein Verständnis für die Sperre von Franz Beckenbauer.

Köln - Die Fifa hat Franz Beckenbauer 90 Tage lang gesperrt, weil er sich anfangs geweigert hatte, Fragen zur WM-Vergabe 2022 zu beantworten. Einer, der dafür kein Verständnis hat, ist Wolfgang Niersbach.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach fehlt jegliches Verständnis für die Sperre des Fußball-Weltverbandes (FIFA) gegen Franz Beckenbauer. „Die Ethikkommission der FIFA ermittelt seit mehr als zwei Jahren, und am zweiten Tag der laufenden WM verkünden sie plötzlich eine Sperre für einen Mann, der aufgrund seiner Verdienste für den Fußball weltweit höchstes Ansehen genießt“, kritisierte der 63-Jährige im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung.

Beckenbauer möge zwar einen formellen Fehler gemacht haben, aber dafür eine Sperre zu diesem Zeitpunkt auszusprechen - „nein, dafür fehlt mir jedes Verständnis“, betonte Niersbach.

Beckenbauer, Ehrenpräsident des deutschen Double-Gewinners Bayern München, war von der FIFA gesperrt worden, weil er sich zunächst geweigert hatte, Fragen über die Vorgänge zur WM-Vergabe 2022 an Katar zu beantworten. Dies hat Beckenbauer inzwischen getan.

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Darüber hinaus bekräftigte Niersbach die Absicht, die Arbeit mit Bundestrainer Joachim Löw auch nach einem eventuellen WM-Aus im Achtelfinale fortsetzen zu wollen. „Wir haben es klar gesagt: Es gibt einen Vertrag bis 2016, und es bleibt unsere Absicht, ihn zu erfüllen“, sagte Niersbach.

SID

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