Last-Minute-Sieg gegen Kaiserlautern

1. FC Nürnberg weiter nicht zu schlagen

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Der Nürnberger Torwart Raphael Schäfer (li.) gibt Anweisungen an seine Kollegen: Die Franken platzierten zu Hause gegen Kaiserslautern erst kurz vor Schluss den Siegtreffer zum 2:1.  

Nürnberg - Der 1. FC Nürnberg ist in der 2. Fußball-Bundesliga weiter nicht zu schlagen. Der „Club“ bezwang am Freitag den 1. FC Kaiserslautern vor heimischem Publikum dank eines späten Treffers von Zoltan Stieber mit 2:1.

Die Nürnberger sind damit nun schon 15 Spiele in Serie ungeschlagen. Dank ihres achten Heimsiegs zogen die Franken mit dem Tabellenzweiten SC Freiburg nach Punkten (47) gleich. Die Breisgauer bestreiten am Montag (20.15 Uhr) aber noch das Topspiel gegen Spitzenreiter RB Leipzig.

Patrick Erras (19. Minute) mit seinem fünften Saisontor und der 22 Minuten vor Schluss eingewechselte Stieber (88.) trafen für den FCN. Dem Isländer Jon Dadi Bödvarsson (22.) gelang vor 31 457 Zuschauern mit seinem ersten Tor im deutschen Profifußball nur der zwischenzeitliche Ausgleich. Nur eine Minute nach seinem Tor musste Stieber wegen der zweiten Gelben Karte wieder vom Platz.

Nürnbergs Trainer René Weiler nahm nur eine Änderung in seiner Startelf vor. Für den Gelb-gesperrten Rechtsverteidiger Miso Brecko durfte wieder einmal Even Hovland ran, der seine Sache insgesamt ordentlich machte. FCK-Coach Konrad Fünfstück wechselte nach zwei Niederlagen in Serie gleich dreimal seine Anfangself.

Es entwickelte sich ein tempo- und abwechslungsreiches Duell. Chancen gab es auf beiden Seiten. Den besseren Start erwischte aber der „Club“. Eine Flanke von Laszlo Sepsi ließ Niclas Füllkrug abtropfen, aus rund elf Metern versenkte Erras sicher. Nur drei Minuten später schlugen die „Roten Teufel“ zu. Der frühere Nürnberger Antonio-Mirko Colak legte im Zweikampf mit Sepsi per Kopf vor, Bödvarsson traf gegen den zu spät kommenden Georg Margreitter eiskalt.

Einen nur fast optimalen Heber von Daniel Halfar (25.) musste FCN-Keeper Raphael Schäfer nicht entschärfen. Dafür riskierte er drei Minuten später eine ganze Menge, um vor Bödvarsson zu retten. Gefahr strahlten die Franken vor der Halbzeit nur noch einmal aus. Am Schuss von Kevin Möhwald (34.) aus rund 13 Metern war aber noch FCK-Torwart Marius Müller mit den Fingerspitzen dran.

Nach dem Wechsel war die Begegnung zerfahrener, die Torchancen Mangelware. Torwart Schäfer musste später wegen Problemen an der Achillessehne ausgewechselt werden, für ihn kam Patrick Rakovsky (66.). Nach einem Zusammenprall mit Stipe Vucur musste aber auch der neue FCN-Schlussmann behandelt werden. Er spielte nur mit offensichtlich großen Problemen weiter. Einen Patzer von FCK-Torwart Müller nutzte dann aber Stieber zur Entscheidung, der wegen Trikotlüftens gleich mit der zweiten Gelben Karte vom Platz musste.

dpa

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