"Unseren Verein ins Lächerliche gezogen“

Paderborn-Präsident rechnet mit Effenberg ab

Paderborns Präsident Wilfried Finke
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Paderborns Präsident Wilfried Finke ist nicht gut auf Stefan Effenberg zu sprechen.

Paderborn - Wilfried Finke (64), Präsident des abstiegsbedrohten Zweitligisten SC Paderborn, hat schonungslos mit Ex-Trainer Stefan Effenberg (47) abgerechnet.

„Als Effenberg die Angelegenheit vor dem Spiel in Karlsruhe mit den Aussagen, er habe immerhin einen Boots-Führerschein und einen guten Stoffwechsel, herunterspielte, hat er unseren Verein ins Lächerliche gezogen und angegriffen. Im Nachhinein muss ich sagen: Die Ablösung kam zu spät, wir hätten uns früher trennen müssen“, sagte der Klub-Chef der Sport Bild.

Die Enthüllung über die ungültige Trainer-Lizenz des Ex-Nationalspielers und WM-Teilnehmers von 1994 hatte schließlich die Trennung vom ehemaligen Star von Bayern München, Borussia Mönchengladbach und des VfL Wolfsburg beschleunigt.

Finke deutete nach der Entlassung von Effenberg und von Manager Michael Born erstmals auch einen eigenen Rücktritt im kommenden Sommer an: „Wenn die derzeitige Situation unverändert anhält und ich mich aufgrund der medialen Darstellung weiter extrem unwohl fühle - dann werde ich in Rücksprache mit meinen Weggefährten im Verein meinen vorzeitigen Abschied vorbereiten. Das wäre eine ernsthafte Option.“

Dies soll allerdings nur eine Option für den Fall des Klassenerhalts sein. Sollte der Ex-Bundesligist in die 3. Liga absteigen, will Finke weitermachen.

sid

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