Urteil sei "Willkür"

Platini-Sperre: Einspruch beim CAS 

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Michel Platini hat Einspruch gegen seine Sperre von sechs Jahren eingelegt. 

Lausanne - Trotz der Senkung seiner Sperre auf sechs Jahre will Michel Platini vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen und Einspruch erheben.

Platini hatte sich vehement gegen das Urteil ausgesprochen und von "unerträglicher Arroganz", "Willkür" und "Zynismus" gesprochen. Hintergrund der Strafe ist eine dubiose Zahlung des ebenfalls gesperrten früheren FIFA-Präsidenten Joseph Blatter von zwei Millionen Franken an Platini aus dem Jahr 2011. Blatter hat ebenfalls einen Gang vor den CAS angekündigt.

Rauball legt Platini Rücktritt nahe

DFB-Interimspräsident Reinhard Rauball (69) hat dem gesperrten UEFA-Boss Michel Platini (60) den freiwilligen Rücktritt vom Präsidentenamt bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) nahegelegt. „Ich bleibe nach wie vor der Auffassung: keine Vorverurteilung. Aber im Hinblick auf die EURO würde es Platini gut zu Gesicht stehen, wenn er sich überlegt, ob er der UEFA einen Dienst erweist, wenn er auf sein Amt von sich aus verzichtet“, sagte Rauball der Sport Bild.

„Aktuell ist die UEFA auf den beiden wichtigsten Positionen führungslos: Platini ist suspendiert, der bisherige Generalsekretär Gianni Infantino ist jetzt bei der FIFA. Und im Sommer findet die EURO statt, eine Menge muss vorbereitet und beschlossen werden“, sagte Rauball: „Ich halte es für dringend erforderlich, dass im Hinblick auf den Kongress im Mai über eine Alternative diskutiert wird. Man muss unterscheiden zwischen persönlichen Interessen Platinis und der Handlungsfähigkeit der UEFA, die ein Milliarden-Unternehmen ist.“

CAS-Mitteilung

dpa/SID

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