Von Psychologin krankgeschrieben

Provoziert Calhanoglu seinen Rauswurf beim HSV?

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Hakan Calhanoglu.

Hamburg - Der Streit um den wechselwilligen türkischen Nationalspieler Hakan Calhanoglu vom Hamburger SV geht in die nächste Runde.

Nach Informationen der Bild-Zeitung wird der 20-Jährige beim Trainingsauftakt des Bundesligisten am Mittwoch fehlen. Demnach wurde Calhanoglu, der sich mit Hamburgs Ligakonkurrenten Bayer Leverkusen bereits einig ist, von einer Heidelberger Psychologin für vier Wochen bis zum 15. Juli krankgeschrieben.

Der gebürtige Mannheimer, der erst im Februar seinen bis 2016 laufenden Vertrag bei den Hanseaten um zwei Jahre verlängert hatte, untermauerte in den vergangenen Tagen wiederholt seine Wechselabsichten. Für Calhanoglu wird über eine Ablösesumme von rund 15 Millionen Euro spekuliert. Eine Bestätigung der Krankmeldung durch Calhanoglus Arbeitgeber lag zunächst nicht vor.

In einem Sport-Bild-Interview hatte der Mittelfeldspieler offenbart, dass er sich vor dem Trainingsstart fürchte. „Es wird schwierig für mich, wenn ich sehe, wie viel Wut und Hass da sind. Man weiß ja, wozu einige Menschen in der Lage sind“, erklärte Calhanoglu. Er habe Angst, weil er nicht wisse, was auf ihn zukommt.

In seiner verfahrenen Situation setze er auf den designierten neuen HSV-Vorstandsvorsitzenden Dietmar Beiersdorfer, der sein Amt am 1. Juli antreten soll: „Wenn er im Amt ist, erzähle ich ihm alles, was mir versprochen wurde und vorgefallen ist. Herr Beiersdorfer soll das klären.“

sid

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