Erklärung für den Wechsel nach Frankfurt

Rangelei zwischen Ben-Hatira und Ex-Bayer Weiser?

Änis Ben-Hatira, Hertha BSC Berlin, Eintracht Frankfurt, Wechsel
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Änis Ben-Hatira spielt nun für die Frankfurter Eintracht.

Berlin - Langsam kommt Licht ins Dunkel, warum Änis Ben-Hatira kurz vor Schluss der Transferperiode noch an Eintracht Frankfurt verkauft wurde. Grund: Eine Streitigkeit mit Ex-Bayer Weiser.

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Der ablösefreie Wechsel von Änis Ben-Hatira sorgte für viel Verwunderung. Schließlich ist der Ur-Berliner bereits seit Sommer 2011 beim Hauptstadtklub und spielte auch in der Jugend bereits für die Berliner Hertha. Nun unterschrieb der Deutsch-Tunesier für ein halbes Jahr bei der Frankfurter Eintracht.

Doch wie kam das? Nach Informationen der Bild-Zeitung soll eine Streitigkeit zwischen Ben-Hatira und dem Ex-Bayern Spieler Mitchel Weiser der Auslöser für den späteren Wechsel gewesen sein. Nach dem 3:3-Unentschieden in Bremen, bei dem die Berliner bereits mit 3:1 in Front gelegen waren, seien die beiden Spieler aneinander geraten. Ein Wort ergab das andere, bis sich die beiden Streithähne Kopf an Kopf gegenüberstanden. Dann soll Ben-Hatira die Beherrschung verloren haben und gegenüber Weiser handgreiflich geworden sein. Coach Pal Dardai, der mit den Verantwortlichen im vorderen Teil des Busses saß, erfuhr von der Rangelei erst in Berlin etwas. Nach dem Auslaufen am Sonntagmorgen schilderte Ben-Hatira den Vorfall.

„Hertha BSC hat darauf sofort reagiert und die entsprechenden Konsequenzen gezogen“, teilte der Hauptstadt-Klub mit: „Denn Fairness, Anstand, Respekt und Teamgeist gehören bei uns zu den wichtigsten Grundsätzen im Verein.“

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Dardai beorderte im Anschluss an das Training dann sowohl die beiden Beteiligten, als auch den gesamten Mannschaftsrat in sein Büro. Die Entscheidung: Änis Ben-Hatira hat keine Zukunft mehr bei der Hertha. Dies erklärt den abrupten Wechsel zur Frankfurter Eintracht. Am Dienstagmorgen landeten sowohl Ben-Hatira, als auch der ebenfalls von Berlin nach Frankfurt gewechselte Yanni Regäsel am Frankfurter Flughafen.

Für die Berliner stand Ben-Hatira in der laufenden Saison noch nicht auf dem Feld. Zu Saisonbeginn fehlte er aufgrund einer Zehenverletzung, ehe er dann von Pal Dardai nicht berücksichtigt wurde. Im Spiel gegen Werder Bremen saß der 27-Jährige 90 Minuten auf der Bank.

Eintracht Frankfurt verurteilt den Vorfall zwar, jedoch will man Ben-Hatira eine neue Chance geben. „Wir wussten von dem Vorfall. Das sollte im Mannschaftssport nicht passieren, passiert aber halt trotzdem“, sagte Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner der Bild: „Für ihn ist Frankfurt ein Neustart, wir glauben, dass er unserer Mannschaft hilft.“

mko

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