Rassismus: Auch Geldstrafe für Klose-Klub Lazio

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Fans von Lazio Rom (Archivbild).

Rom - Neben einem drohenden „Geisterspiel“ im Europapokal ist der italienische Erstligist Lazio Rom vom europäischen Fußball-Verband UEFA wegen verbaler Entgleisungen seiner Fans auch zu einer Geldstrafe von 140.000 Euro verurteilt worden.

Die UEFA ahndete damit rassistische und antisemitische Äußerungen der Lazio-Anhänger in den Europa-League-Heimspielen des Klubs des deutschen Nationalspielers Miroslav Klose gegen NK Maribor und Tottenham Hotspur.

Wie die UEFA am Mittwoch mitteilte, muss Lazio Rom 50.000 Euro zahlen, weil Fans in der Partie gegen Maribor im vergangenen Dazember rassistische Gesänge angestimmt und Feuerwerkskörper abgebrannt hatten. Im November im Spiel gegen Tottenham sollen sie auf Deutsch „Juden Tottenham“ skandiert haben und ein Banner mit dem Schriftzug „Freies Palästina“ ausgerollt haben. Dafür muss Lazio 90.000 zahlen. Tottenham gilt als Verein mit einer großen jüdischen Anhängerschaft.

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Während die Geldstrafe verbindlich ist, droht dem Klub ein Heimspiel vor leeren Rängen. Die Strafe wurde für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Schon im Europa-League-Match in Mönchengladbach am 14. Februar (Rückspiel: 21. Februar) steht Lazio unter Beobachtung von Kommissaren der UEFA, die Rom bei fortgesetzt fremdenfeindlichen Ausfällen seiner Anhänger auch den Ausschluss von europäischen Wettbewerben androhte.

sid

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