Rauball zu WM-Untersuchung: "Grobe Richtung" erkennbar

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Reinhard Rauball rechnet auch nach Veröffentlichung des Berichts noch mit offenen Fragen. Foto: Arne Dedert

Frankfurt/Main (dpa) - DFB-Interimspräsident Reinhard Rauball rechnet auch nach Veröffentlichung des Freshfields-Untersuchungsberichts noch mit offenen Fragen in der Affäre um die Vergabe der Fußball-WM 2006.

"Ich glaube, dass die Kanzlei Freshfields hier sehr umfangreich auch im Detail die Dinge aufgearbeitet hat. Aus einer Vielzahl von Seiten, die vorgestellt werden, wird auch eine Vielzahl von Antworten zu erwarten sein", sagte Rauball am Freitag beim Pay-TV-Sender Sky. "Ob es alle sind, kann man vielleicht nicht sagen. Aber die grobe Richtung wird sicherlich erkennbar sein."

Die Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer sollte die Ergebnisse ihrer monatelangen Ermittlungen am Freitag zunächst dem 45-köpfigen Vorstand des Deutschen Fußball-Bunds vorstellen. Für 13.30 Uhr war danach in Frankfurt eine Pressekonferenz angesetzt. Der DFB hatte durch den Skandal großen Schaden genommen, Präsident Wolfgang Niersbach trat im November zurück.

Im Kern geht es um eine dubiose Zahlung von 6,7 Millionen Euro, die das WM-Organisationskomitee nach eigenen Angaben über den früheren Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus an den Weltverband FIFA leistete. Zweck und genauer Verbleib des Geldes sind bis heute ungeklärt.

Der Spiegel-Bericht, der die WM-Affäre auslöste

Das DFB-Präsidium

DFB-Pk

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