Angst vor Entführung?

Real-Trainer Benitez stellt sich vor Raser James

James Rodriguez
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James Rodriguez am Samstag beim Training.

Madrid - Mittelfeldstar James Rodriguez vom spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid muss nach seiner Raser-Fahrt mit Tempo 200 zumindest vereinsintern keine massiven Konsequenzen fürchten.

Trainer Rafa Benitez nominierte den 24-jährigen Kolumbianer für das Meisterschaftsspiel am Sonntag beim FC Valencia. „James ist ein guter Junge. Er arbeitet gewissenhaft und hat uns eine glaubhafte Erklärung für den Vorfall gegeben“, sagte der umstrittene Trainer der Königlichen.

Zum Inhalt der Erklärung des WM-Torschützenkönigs gab Real kein Statement ab. Laut der spanischen Zeitung El Mundo soll James allerdings seine Flucht am Freitag bei der Fahrt zum Trainingsgelände mit der „Angst vor einer Entführung“ begründet haben. In seiner Heimat Kolumbien sei es üblich, dass Entführer sich als Polizisten ausgeben.

Allerdings drohen James juristische Konsequenzen: Für seine Fahrt mit mehr als 100 km/h oberhalb der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit könnte er nicht nur seinen Führerschein für einige Zeit verlieren, sondern auch mit einer Haftstrafe von mehreren Monaten belegt werden.

sid

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