Neue Wechselgerüchte

Khedira sieht "keinen Grund" Real zu verlassen

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Hat bei Real Madrid sein "zweites Zuhause" gefunden: Weltmeister Sami Khedira.

Nürnberg - Weltmeister Sami Khedira hat Gerüchte über einen Wechsel in der Winterpause eindeutig zurückgewiesen. Bereits im Sommer wurde über einen Abgang Khediras spekuliert.

„Ich sehe Stand jetzt keinen Grund, den Verein im Winter zu verlassen“, sagte der 27-Jährige in einem Kicker-Interview: „Real Madrid ist eine großartige Adresse, ich habe den Verein in mein Herz geschlossen. Es gibt keine Veranlassung für mich zu sagen, ich will oder muss weg.“

Real-Trainer Carlo Ancelotti hatte die Diskussionen zu Wochenbeginn angeheizt, als er in einem Radio-Interview über „Anzeichen, dass Khedira gehen könnte“ sprach. Dennoch erklärte dieser nun: „Er gibt mir das Gefühl, dass ich gebraucht werde.“

Schon im Sommer hatte es Gerüchte über einen möglichen Wechsel des Mittelfeldspielers gegeben, aber auch damals habe es „keine Gespräche mit anderen Vereinen gegeben“, beteuerte Khedira: „Ich habe auch gar nicht in Erwägung gezogen, zu gehen. Das hat sich bis zum heutigen Tag nicht verändert.“

Er habe in Madrid „mein zweites Zuhause gefunden“, es warteten „noch viel Herausforderungen“. Dass er zuletzt nicht gespielt habe, sei auf eine leichte Muskelverhärtung zurückzuführen, versicherte Khedira: „Wenn ich wieder hundertprozentig fit bin, bin ich auch wieder ein Startelf-Kandidat.“

Sehr reflektiert sprach der frühere Stuttgarter über seine Emotionen im Jahr 2014, in dem „dem schlimmsten Tiefpunkt meiner Karriere die größten Höhepunkte“ gefolgt seien. Nachdem er „in Rekordzeit“ einen Kreuzbandriss ausgeheilt hatte, schaffte er es bis ins WM-Finale, wo er sich wegen Muskelproblemen selbst gegen einen Einsatz entschied. „Ich würde jederzeit wieder so entscheiden“, erklärte Khedira, sagte aber auch: „Der Moment der Gewissheit, nicht spielen zu können, das war mit Abstand die schwerste und bitterste Zeit meiner Karriere.“

Nach der WM habe er „erst einmal mit mir selbst zu kämpfen“ gehabt, „mit meinem Körper, mit meiner Verfassung, mit mir selber als Mensch. Ich war nicht nur körperlich wirklich leer und erschöpft, ich musste mich erst einmal selbst wieder finden“.

SID

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