9. Spieltag der zweiten Bundesliga

SC Freiburg wieder Tabellenführer - Löwen erkämpfen Remis

SC Freiburg, zweite Bundesliga
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Die Freiburger feiern die Tabellenführung. 

Freiburg - Der SC Freiburg steht in der 2. Fußball-Bundesliga wieder an der Spitze. Die Münchner Löwen holten zweimal einen Rückstand auf und erkämpften sich somit das dritte Unentschieden in Folge. 

Zwei stolpern, einer lacht: Absteiger SC Freiburg ist erstmals seit dem zweiten Spieltag wieder Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga - die Breisgauer gewannen am Sonntag 2:0 (1:0) gegen den FSV Frankfurt und profitierten von den Ausrutschern der Konkurrenz.

Der VfL Bochum bescherte Konrad Fünfstück einen perfekten Trainer-Einstand beim 1. FC Kaiserslautern (1:2), der FC St. Pauli kam beim SC Paderborn nicht über ein torloses Unentschieden hinaus.

Maximilian Philipp (39.) und Amir Abrashi (50.) trafen für Freiburg. „Wir haben nichts zugelassen und viele Torchancen erspielt“, sagte Abrashi bei Sky: „Damit haben wir uns den Sieg verdient.“ Mit 20 Punkten liegt das Team von Trainer Christian Streich knapp vor Bochum und den Hamburgern (beide 18). Dahinter patzten RB Leipzig (2:2 beim Krisenklub 1860 München) und der 1. FC Heidenheim, der beim 1:1 (1:0) gegen den Karlsruher SC in letzter Minute den Sieg und den Sprung auf Platz vier verspielte.

Die Bochumer, die sechs Spieltage den Platz an der Sonne genießen konnten, haderten mit sich selbst. „Man muss ehrlich sagen, dass Kaiserslautern ebenso das dritte Tor hätte machen können“, sagte Trainer Gertjan Verbeek: „Wir müssen es demnächst wieder besser machen.“ Fünfstück, der unter der Woche den Trainerjob des zurückgetretenen Kosta Runjaic übernommen hatte, sprach eben diesem „einen großen Teil“ des Erfolgs zu.

„Ganz klar, es war für den Verein eine sehr turbulente Woche und wenn man dann noch zum Tabellenführer fährt, ist das schon eine besondere Situation“, sagte er: „Der Sieg ist auch ein Sieg für das bisherige Trainerteam.“ Antonio-Mirko Colak (25.) und Marcus Piossek (29.) hatten für den FCK getroffen, Peniel Mlapas Anschlusstreffer in der Schlussphase (73.) half am Ende nichts. „Trotzdem geht es nun weiter für uns“, sagte der 24-Jährige.

Zurück in die Krise ging es indes für Fortuna Düsseldorf. Die Rheinländer verloren gegen den SV Sandhausen 0:1 (0:0) und warten weiter auf ihren zweiten Saisonsieg. Drei von vier Heimspielen hat die ursprünglich mit Aufstiegsambitionen gestartete Mannschaft von Trainer Frank Kramer verloren. „Wir haben intern und in der Mannschaft Ruhe, müssen aber jetzt einiges aufarbeiten. In den nächsten Spielen müssen wir das besser machen“, sagte der Coach bei Sky. Getroffen hatte der frühere Fortune Ranisav Jovanovic (50.).

Noch hinter den Düsseldorfern liegt der weiterhin sieglose Aufsteiger MSV Duisburg, der unglücklich 2:3 (0:3) bei Union Berlin verlor. Für Zebra-Trainer Gino Lettieri wird die Luft nach der vierten Niederlage in Folge als Liga-Schlusslicht immer dünner. Union darf nach dem zweiten Sieg unter Neu-Coach Sascha Lewandowski dagegen etwas aufatmen - genauso wie Löwen-Trainer Torsten Fröhling nach dem Punktgewinn gegen Leipzig. 1860 bleibt aber Vorletzter.

Enttäuschend für beide Seiten war die Partie in Paderborn, in der SC-Stürmer Srdan Lakic auch noch die Rote Karte sah (90.). „Wir hatten am Ende der englischen Woche nicht mehr die Frische und am Ende auch ein bisschen Glück“, sagte Pauli-Trainer Ewald Lienen. Die Hamburger bleiben aber Tabellendritter.

Im Mittelfeld der Tabelle trennten sich der 1. FC Nürnberg und Arminia Bielefeld 2:2 (0:1). Guido Burgstaller retten dem Club mit seinen Toren in der 83. und 89. Minute den Punkt. Am Montag schließen Eintracht Braunschweig und die SpVgg Greuther Fürth den Spieltag ab (20.15/Sky und Sport1).

SID

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