Schiri-Chef verteidigt Spielunterbrechung durch Zwayer

Schiedsrichter Felix Zwayer (r) hatte das Spiel unterbrochen. Foto: Marius Becker
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Schiedsrichter Felix Zwayer (r) hatte das Spiel unterbrochen. Foto: Marius Becker

Berlin (dpa) - Der Vorsitzende der DFB-Schiedsrichterkommission, Herbert Fandel, hat Felix Zwayer nach dem Eklat von Leverkusen den Rücken gestärkt.

Dieser habe "in der Situation nach dem Dortmunder Treffer regeltechnisch richtig entschieden. Wenn sich ein Spieler oder eben der Trainer nach einem Platzverweis weigert, den Innenraum zu verlassen, ist die Spielunterbrechung und die Androhung eines Abbruchs die richtige Entscheidung", erklärte Fandel in einer Mitteilung des Deutschen Fußall-Bundes.

Schiedsrichter Zwayer hatte die Bundesliga-Partie der Leverkusener gegen den BVB für etwa neun Minuten unterbrochen, weil Schmidt nach seinen Protesten gegen den Dortmunder Siegtreffer den Innenraum nicht verlassen wollte.

Ob der Schiedsrichter direkt mit dem Trainer spreche oder den Spielführer schicke, liege allein in seinem Ermessen, stellte Fandel klar: "Auf jeden Fall kann es nicht sein, dass der Trainer eine Entscheidung ignoriert und eine persönliche Erklärung des Unparteiischen durch sein Verhalten erzwingen will."

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