Siegesserie hält an

Kantersieg in Frankfurt: Schubert siegt weiter

Bundesliga, Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach
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Die Spieler von Borussia Mönchengladbach feiern den 5:1-Erfolg bei Eintracht Frankfurt.

Frankfurt/Main - Viertes Spiel, vierter Sieg: Borussia Mönchengladbach bleibt unter Interimstrainer Andre Schubert das Team der Stunde und hat den Fehlstart beinahe schon Vergessen gemacht.

Am 9. Spieltag der Fußball-Bundesliga gewannen die vom Verletzungspech geplagten Fohlen bei der bisherigen „Heim-Macht“ Eintracht Frankfurt mit 5:1 (1:1) und setzten die mit Schubert gestartete Aufholjagd weiter fort.

Dank der Treffer von Raffael (16./57.), Mahmoud Dahoud (51.) und der eingewechselte Andre Hahn (82., Foulelfmeter und 90.) überholte Gladbach in der Tabelle mit nun zwölf Zählern die zuvor in 14 Heimpartien unbesiegten Hessen (9), für die nur Alexander Meier (29. /Foulelfmeter) traf. Gleichzeitig tankte Schuberts Mannschaft eine weitere Portion Selbstvertrauen für den Champions-League-Kracher am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) beim italienischen Rekordmeister Juventus Turin.

Die Gäste mussten vor 50.700 Zuschauern zwar auf Patrick Herrmann, Nico Schulz (beide Kreuzbandriss) und Martin Stranzl (Bruch des Augenhöhlenbodens) verzichten, dafür wurde Ersatzkapitän Granit Xhaka nach seinem Außenbandriss im rechten Sprunggelenk noch rechtzeitig fit - und das war wichtig.

Der Schweizer Nationalspieler sorgte im zentralen Mittelfeld für Ordnung und koordinierte die Angriffe der Gäste, die in der Anfangsphase trotz guter Ansätze ohne den erhofften Erfolg blieben. Erst als ein Versuch - von Xhaka eingeleitet - konsequent zu Ende gespielt wurde, traf Raffael für die überlegenen Gladbacher zur Führung.

Die weiteren Ergebnisse des 9. Spieltags: Wolfsburg und Schalke siegen - Bayern gelingt Startrekord

Eine Unachtsamkeit brachte die Borussia aber wieder um den Lohn. Zwar besaßen Raffael und Xhaka (beide 21.) zunächst noch gute Möglichkeiten zum 2:0, dann erlaubte sich Alvaro Dominguez aber einen schlampigen Rückpass auf Yann Sommer. Gladbachs Schlussmann kam zu spät, brachte Luc Castaignos im Strafraum zu Fall und war beim Elfmeter von Meier chancenlos.

Es blieb bis zur Pause das einzige Highlight aus Sicht der Hessen. Frankfurt verschaffte selbst der schmeichelhafte Ausgleich kaum Aufschwung, Gladbach fand trotz der Überlegenheit zu selten den Weg in die gefährliche Zone.

Dies gelang jedoch unmittelbar nach dem Seitenwechsel, als Gladbach mit einem begeisternden Sturmlauf endlich die Entschlossenheit der vergangenen Wochen zeigte. Dahoud mit einem abgefälschten Fernschuss und erneut Raffael in seinem 200. Bundesligaspiel trafen ins Tor, Lars Stindl (48.) und Fabian Johnson (55.) zudem nur das Gehäuse.

Angesichts der komfortablen Führung und der bevorstehenden englischen Wochen schaltete die Fohlen-Elf danach einen Gang zurück und konzentrierte sich auf Konter. Die waren aber noch immer gefährlicher als die träge vorgetragenen Angriffe der Gastgeber.

Neben Raffael verdienten sich auf Gladbacher Seite Johnson und Dahoud Bestnoten. Im Frankfurter Team zeigte kein Spieler Normalform.

SID

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